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Blog 2005

20 Beiträge

Projekte, Linux, Netzwerke, Systeme, Fundstücke und Internetstandards aus 2005.

Verschlüsselte Datenträger unter NetBSD

Ende 2005 stellte ein Interview bei ONLamp den Cryptographic Device Driver von NetBSD vor, kurz CGD. Es legt eine verschlüsselte virtuelle Festplatte an, die sich wie ein normales Dateisystem nutzen lässt, und richtet sich vor allem an Notebook-Besitzer, die Diebstahl fürchten. Entwickler Roland Dowdeswell verglich CGD dabei mit Loop-AES unter Linux, GBDE unter FreeBSD und svnd unter OpenBSD.

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Sicherheitslücke in HP-Server bei "Power Down"

HP empfahl 2005 für den Server ProLiant DL585 einen ungewöhnlichen Workaround: das Stromkabel ziehen. Ein Fehler im Fernwartungsmodul Integrated Lights-Out bis Firmware 1.8 erlaubte im ausgeschalteten Zustand unautorisierten Netzwerkzugriff auf die Serversteuerung. Erst ohne Strom war auch das iLO abgeschaltet, allerdings musste man dann für jeden Neustart in den Serverraum.

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Linux-VServer 2 für Kernel 2.6

Linux-VServer 2.0 lief 2005 als erste stabile Version auf Kernel 2.6 und schottete mehrere Linux-Umgebungen auf einem Rechner gegeneinander ab. Ähnlich wie BSD-Jails bildete jede Umgebung einen eigenen Kontext, in dem Prozesse nur ihren Dateisystemteil und keine fremden Prozesse sahen. Anders als bei User Mode Linux oder Xen lief in den Gästen kein eigener Kernel.

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Linux auf Linksys-Heimroutern

Jens Kühnel zeigte bei den Chemnitzer Linux-Tagen 2005, dass auf fast allen DSL- und WLAN-Routern für zu Hause Linux läuft, ohne dass die Besitzer es wissen. Am Beispiel von Linksys erklärte Kühnel, wie man ein eigenes Linux auf diese Geräte bringt und wie sich serielle Anschlüsse nachrüsten lassen. Kurz ging es auch um Router von Asus und D-Link.

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Wie sicher ist der Linux-Kernel?

Nach mehreren Kernel-Lücken diskutierte die Linux-Kernel-Mailingliste im Januar 2005, wie sicher der Kernel ist. Brad Spengler machte das neue Entwicklungsmodell verantwortlich, Alan Cox und Theodore Ts'o sahen dagegen einen positiven Trend. Mehr gefundene Fehler bedeuteten nicht mehr Fehler, sondern bessere Suche, etwa mit Werkzeugen wie Coverity und sparse.

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Sicherheitslücken im Linux-Kernel

Mit grsecurity 2.1.0 wies Brad Spengler im Januar 2005 auf vier lokale Lücken im Linux-Kernel hin, Paul Starzetz meldete eine weitere im Binary-Loader. Alle erlaubten lokalen Benutzern die Ausweitung ihrer Rechte bis hin zu Root. Spengler kritisierte, dass die Lücken trotz beigefügter Patches drei Wochen nach der Meldung an Torvalds und Morton noch offen waren.

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