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Wie sicher ist der Linux-Kernel?

Zusammenfassung

Nach mehreren Kernel-Lücken diskutierte die Linux-Kernel-Mailingliste im Januar 2005, wie sicher der Kernel ist. Brad Spengler machte das neue Entwicklungsmodell verantwortlich, Alan Cox und Theodore Ts'o sahen dagegen einen positiven Trend. Mehr gefundene Fehler bedeuteten nicht mehr Fehler, sondern bessere Suche, etwa mit Werkzeugen wie Coverity und sparse.

Ideen

  • Statische Analysewerkzeuge finden auch alte, bisher unbemerkte Fehler.
  • Ein gefundener Fehler löst die Suche nach ähnlichen Fehlern aus.
  • Die meisten Lücken erforderten ein lokales Benutzerkonto.
  • Kurzfristig steigende Fehlerzahlen können langfristig sinkende Fehlerraten bedeuten.

Einsichten

  • Die Zahl gemeldeter Lücken misst eher die Suchintensität als die Codequalität.
  • Werkzeuggestützte Codeprüfung verändert die Sicherheitsbilanz großer Projekte nachhaltig.

Fakten

  • Genannte Analysewerkzeuge waren Coverity und sparse.
  • Brad Spengler ist Entwickler des Sicherheitspatches grsecurity.

Referenzen

Kritik

  • Die Debatte bleibt ohne Zahlen, die eine der beiden Positionen belegen würden.

Empfehlungen

  • Setze statische Analyse wie Coverity, sparse oder clang-tidy fest in den Entwicklungsprozess ein.
  • Bewerte Software nicht nach der Zahl gemeldeter Lücken, sondern nach Reaktionszeit und Umgang damit.

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