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Linux-Kernel soll Treiber für Z-Wave und LoRa bekommen

Zusammenfassung

SUSE-Entwickler Andreas Färber veröffentlichte im Januar 2019 einen experimentellen Linux-Treiber für das Hausautomationsprotokoll Z-Wave. Er bezeichnete ihn als Machbarkeitsstudie, getestet mit dem Z-Wave-Modul von Pine64, geschrieben ohne Dokumentation des UART-Protokolls. Seit einigen Monaten entstanden zudem Treiber für das Funkprotokoll LoRa.

Ideen

  • IoT-Funkprotokolle könnten direkt im Kernel unterstützt werden.
  • Fehlende Dokumentation zwingt Entwickler zum Herantasten.
  • Ein Kerneltreiber würde Z-Wave-Geräte wie Netzwerkschnittstellen behandeln.

Einsichten

  • Proprietäre Protokolle bremsen freie Implementierungen durch fehlende Spezifikationen.
  • Die Frage, ob ein Protokoll in den Kernel oder in den Userspace gehört, ist Architekturentscheidung.

Fakten

  • Getestet wurde mit dem Z-Wave-Modul von Pine64.
  • Z-Wave dient zur Fernsteuerung von Geräten in der Hausautomation.
  • LoRa und LoRaWAN sollen Reichweiten bis zu 10 Kilometer erreichen; auch dieser Code war noch nicht im Hauptzweig.

Referenzen

Kritik

  • Die Meldung sagt nicht, welchen Vorteil ein Kerneltreiber gegenüber bestehenden Userspace-Lösungen bringt.

Empfehlungen

  • Nutze für Z-Wave und LoRa bewährte Userspace-Stacks wie Z-Wave JS oder ChirpStack.
  • Bevorzuge für Hausautomation offene, dokumentierte Protokolle.

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