Linux-Kernel 2.6.19.2 korrigiert Speicherfehler
Zusammenfassung
Der Linux-Kernel 2.6.19.2 korrigierte im Januar 2007 einen kritischen Fehler, durch den Daten unter Umständen nicht korrekt auf die Festplatte geschrieben wurden. Besonders betroffen war Ext3, aber auch andere Dateisysteme; die Fehlersuche dauerte rund vier Wochen. Zudem schloss die Version Sicherheitslücken, etwa im Bluetooth-Stack, mit insgesamt rund 50 Patches.
Ideen
- Ein Fehler im Kernel kann Daten stillschweigend beschädigen.
- Die Suche nach einem schwer reproduzierbaren Fehler dauerte Wochen.
- Auch Minor-Versionen können wichtige Sicherheitskorrekturen enthalten.
Einsichten
- Datenkorruption ist schwerer zu entdecken und gefährlicher als ein Absturz.
- Stabile Punktversionen sind kein Nebenschauplatz, sondern Pflicht-Updates.
Fakten
- Der Fehler trat vor allem bei Ext3 auf.
- 2.6.19.2 enthielt rund 50 Patches.
Referenzen
Kritik
- Die Meldung erklärt nicht, unter welchen Bedingungen Daten verloren gingen und wie Betroffene das prüfen konnten.
Empfehlungen
- Nutze Dateisysteme mit Prüfsummen wie Btrfs oder ZFS, wenn stille Datenkorruption ein Risiko ist.
- Teste Wiederherstellungen aus Backups regelmäßig, um beschädigte Daten rechtzeitig zu bemerken.
Links zur Originalquelle und zum Webarchiv öffnen einen neuen Tab.