Neues Steuerungsteam für das freie Unix-Derivat NetBSD
Zusammenfassung
Das NetBSD-Projekt besetzte 2005 zwei Plätze in seinem Core Team neu, das über Entwicklung und Ziele des freien Unix entscheidet. Nach sechs Jahren zogen sich Frank van der Linden und Luke Mewburn zurück, ihnen folgten Valeriy Ushakov und Yamamoto Takashi. NetBSD gilt als das BSD mit den meisten Portierungen auf unterschiedliche Hardware.
Ideen
- Ein kleines Kernteam steuert die technische Richtung des Projekts.
- Die Belastung dieser Aufgabe führt nach einigen Jahren zu Wechseln.
- Nachfolger kamen aus dem Kreis erfahrener Portierer, etwa für SPARC und Mac.
Einsichten
- Planbare Personalwechsel in der Projektleitung sind ein Zeichen organisatorischer Reife.
- Portierbarkeit ist bei NetBSD Leitmotiv und Qualifikationsmerkmal zugleich.
Fakten
- Das Core Team hatte zuvor zwei Jahre in unveränderter Besetzung gearbeitet.
- NetBSD gehört wie FreeBSD, OpenBSD und DragonFly zur 4.4BSD-Lite-Linie.
Referenzen
Kritik
- Die Meldung nennt keine inhaltlichen Ziele des neuen Teams, sondern nur die Personalien.
Empfehlungen
- Prüfe bei Open-Source-Projekten, wie Entscheidungswege und Verantwortliche dokumentiert sind.
- Ziehe NetBSD in Betracht, wenn ungewöhnliche oder ältere Hardware ein aktuelles Unix braucht.
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