Unsichere FTP-Passwörter führen zu eingeschleusten PHP-Skripten
Zusammenfassung
Manuel Schmitt beschreibt kompromittierte FTP-Zugänge, über die Angreifer PHP-Skripte auf Webhostingkonten hochluden.
Ideen
- Ein FTP-Passwort identisch zum Benutzernamen bietet praktisch keinen Schutz.
- Gültige Zugangsdaten lassen schädliche Uploads in Logs wie normale Kundenaktionen erscheinen.
- Incident Response umfasst Sperrung, Beweissicherung, Information und Bereinigung.
- Klartext-FTP vergrößert zusätzlich das Risiko abgefangener Zugangsdaten.
Einsichten
- Schwache Mandantenzugänge erzeugen Betriebsaufwand auch ohne vollständige Serverkompromittierung.
- Protokolle klären den Zugangsweg, aber nicht automatisch, wie ein Passwort verloren ging.
Fakten
- Die Angreifer luden PHP-Skripte über reguläre FTP-Benutzer hoch.
- Der Hoster deaktivierte Zugänge, sperrte Skripte und informierte betroffene Kunden.
- In einem geschilderten Fall entsprach das Passwort exakt dem FTP-Benutzernamen.
Empfehlungen
- Deaktiviere FTP zugunsten von SFTP oder FTPS und erzwinge starke Zugangsdaten.
- Alarmiere auf neue ausführbare Dateien und ungewöhnliche Uploadquellen.
Referenzen
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