Projekte, Linux, Netzwerke, Systeme, Fundstücke und Internetstandards aus 2001.
Mitte Dezember 2001 erschien Linux 2.5.1, die zweite Version der neuen Entwicklerserie 2.5. Die Meldung verwies auf kernel.org, die Spiegelserver und das Changelog. Aus der Serie 2.5 entstand zwei Jahre später Linux 2.6, die Grundlage des Linux, wie es heute auf Servern läuft.
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RFC 3168 lässt Router Überlastung in IP-Paketen markieren, bevor Warteschlangen Pakete verwerfen müssen.
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Hitachi zeigte auf der IFA 2001 das Web-Pad Flora-ie 55mi mit Transmeta-Crusoe-Prozessor und Midori Linux. Das 1,25 Kilogramm schwere Gerät hatte einen 10,4-Zoll-Touchscreen, WLAN, Ethernet, zwei USB-Ports und ein Modem. Mit dem Standardakku sollte es dreieinhalb Stunden, mit einem Zusatzakku sieben Stunden laufen.
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Bei den DSL- und ISDN-Routern Vigor2000 und Vigor2200 von DrayTek ließ sich 2001 das Konfigurationspasswort aus dem lokalen Netz ausspähen. Angreifer im LAN konnten den Router damit umkonfigurieren, abhelfen konnte nur Firmware 1.07. Die Lücke war aus dem Internet nicht nutzbar und damit weniger gefährlich als die unsichere Grundkonfiguration vieler Router.
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Scott Fluhrer, Itsik Mantin und Adi Shamir zeigten 2001 einen passiven Angriff auf die WLAN-Verschlüsselung WEP. Er nutzt schwache Schlüssel des Stromchiffre-Algorithmus RC4 und den im Klartext übertragenen Initialisierungsvektor; der Aufwand wächst nur linear mit der Schlüssellänge. heise riet, auf WEP grundsätzlich eine weitere Schutzschicht wie ein VPN zu setzen, allerdings nicht PPTP.
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Lutz Donnerhackes FAQ erklärt Firewalls als dauerhaft gepflegtes Sicherheitskonzept und räumt mit verbreiteten Irrtümern über NAT, Paketfilter und Desktop-Firewalls auf.
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Kurt Pfeifle stellte beim Chemnitzer Linux-Tag 2001 CUPS vor, das Common UNIX Printing System. CUPS ersetzte die alten Drucksysteme unter Linux und Unix vollständig und baute auf dem Internet Printing Protocol IPP auf, dem kommenden Standard für das Drucken im Netz. Eine Vorführung zeigte, wie man sich mit CUPS-O-Matic in Minuten eine grafische Oberfläche für einen Drucker erzeugt.
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SuSE kündigte im Januar 2001 an, SuSE Linux 7.1 am 10. Februar mit dem gerade erschienenen Kernel 2.4 auszuliefern. Der neue Kernel brachte besseren Mehrprozessorbetrieb, bis zu 64 GByte Speicheradressierung, ein 64-Bit-Dateisystem sowie bessere USB-, ISA-Plug-and-Play- und ACPI-Unterstützung. Zusätzlich lag der bewährte Kernel 2.2.18 bei, dazu glibc 2.2 und KDE 2.0.1.
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Linus Torvalds gab im Januar 2001 den Linux-Kernel 2.4.0 frei, angekündigt in einer Mail mit dem lapidaren Betreff „And oh, btw...“. Mit ironischem Text begründete er die Freigabe damit, dass es nicht besser werde, wenn dieselben Leute immer wieder testen. Die Version war lange erwartet worden.
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An Silvester 2000 veröffentlichte Linus Torvalds den Linux-Kernel 2.4.0-prerelease, nachdem er die fertige Version ursprünglich für 2000 versprochen hatte. Kernel 2.4.0 sollte das erste große Update seit 2.2.0 vom Januar 1999 werden; Wired hatte ihn auf Platz 4 der „Vaporware 2000“ gesetzt. Testversionen gab es seit Mai 2000, die USB-Unterstützung war bereits in 2.2.18 zurückportiert worden.
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Der historische Vortrag stellt FreeBSD als freies Unix-System mit geschlossen entwickeltem Basissystem, Ports-Sammlung und starker Netzwerkorientierung vor.
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