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Web-Pad mit Crusoe-CPU und Linux

Zusammenfassung

Hitachi zeigte auf der IFA 2001 das Web-Pad Flora-ie 55mi mit Transmeta-Crusoe-Prozessor und Midori Linux. Das 1,25 Kilogramm schwere Gerät hatte einen 10,4-Zoll-Touchscreen, WLAN, Ethernet, zwei USB-Ports und ein Modem. Mit dem Standardakku sollte es dreieinhalb Stunden, mit einem Zusatzakku sieben Stunden laufen.

Ideen

  • Ein stromsparender Prozessor sollte lange Akkulaufzeit ermöglichen.
  • Linux diente als schlankes Betriebssystem für ein Surf-Gerät.
  • Das Tablett verband kabellosen Betrieb mit kabelgebundenen Anschlüssen.

Einsichten

  • Web-Pads nahmen die Idee des Tablets vorweg, scheiterten aber an Gewicht, Preis und Akkulaufzeit.
  • Frühe Linux-Geräte zeigten, dass Linux jenseits von Servern eingesetzt werden konnte.

Fakten

  • Das Display hatte 600 × 800 Pixel Auflösung.
  • Als Prozessor diente ein Crusoe TM-3000 mit 400 MHz.
  • Als Browser lief ein Java-fähiger Netscape 4.76.

Referenzen

Kritik

  • Der Preis stand zur Vorstellung noch nicht fest, dabei ist er für die Einordnung als Massengerät die entscheidende Angabe.

Empfehlungen

  • Bewerte mobile Geräte nach Gewicht, Laufzeit und Preis gemeinsam, nicht nach einzelnen Spezifikationen.
  • Prüfe bei Geräten mit eigener Linux-Variante, wie lange es Sicherheitsupdates gibt.

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