Kernel-Log: Ath9k-Treiber für Atheros-WLAN-Chips in 2.6.27; Lesestoff und Videos für Linux-Experten
Zusammenfassung
Nur drei Wochen nach seiner Vorstellung nahmen die Kernel-Entwickler 2008 den Treiber ath9k für Atheros-Draft-N-WLAN-Chips in den Hauptzweig für Linux 2.6.27 auf. Er unterstützte zunächst nur den Client-Modus, Mesh-, AP- und Monitor-Modus waren geplant. Dazu verwies das Kernel-Log auf Lesestoff wie die OLS-2008-Vorträge und eine ACM-Sonderausgabe zu CFS-Scheduler, Readahead und virtio.
Ideen
- Ein vom Hersteller selbst entwickelter offener Treiber gelangte sehr schnell in den Kernel.
- Neue Treiber starten oft im Client-Modus und lernen AP- und Mesh-Betrieb später.
- virtio sollte ein gemeinsamer Standard für virtuelle Geräte verschiedener Hypervisoren werden.
Einsichten
- Herstellerbeteiligung an offenen Treibern verkürzt den Weg in den Kernel erheblich.
- Standardisierte virtuelle Geräte vereinfachen Virtualisierung über Plattformgrenzen hinweg.
Fakten
- ath9k wurde von Atheros-Entwickler Luis Rodriguez vorgestellt.
- Unterstützt wurden unter anderem AR9160, AR9280 und AR9281.
Referenzen
Kritik
- Die Meldung verbindet Treiberneuigkeit und Leseliste, ohne den praktischen Stand der Treiber zu prüfen.
Bemerkungen
- ath9k wurde zum wichtigsten offenen 802.11n-Treiber und bildete lange die Grundlage vieler OpenWrt-Router und Access Points.
Empfehlungen
- Bevorzuge bei WLAN-Hardware für Linux und OpenWrt Chips mit gepflegtem Mainline-Treiber.
- Nutze virtio-Geräte in virtuellen Maschinen für bessere Leistung als emulierte Hardware.
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