Linux-Kernel 2.6.35 freigegeben
Zusammenfassung
Linus Torvalds gab im August 2010 knapp elf Wochen nach 2.6.34 den Linux-Kernel 2.6.35 frei. Neu waren unter anderem Stromsparfunktionen für Radeon-Grafik und H.264-Decodierung in Intels Ironlake-Prozessoren. Änderungen am Netzwerkstack und an der Nutzung von CPU-Stromsparzuständen sollten manche Systeme deutlich beschleunigen.
Ideen
- Jede Kernel-Version bringt Hunderte neuer oder überarbeiteter Treiber.
- Grafiktreiber im Kernel übernehmen zunehmend Stromsparfunktionen.
- Optimierungen am Netzwerkstack wirken sich direkt auf Server aus.
Einsichten
- Der regelmäßige Rhythmus von rund elf Wochen macht Kernel-Versionen planbar.
- Leistungsgewinne entstehen oft in unscheinbaren Infrastrukturänderungen.
Fakten
- 2.6.35 erschien knapp elf Wochen nach 2.6.34.
- Der Kernel unterstützte H.264-Decodierung in Intels Ironlake-Prozessoren.
Referenzen
Kritik
- Die Meldung verweist für Details auf eine Artikelserie und bleibt selbst bei Stichworten.
Bemerkungen
- 2.6.35 brachte mit Receive Packet Steering und Receive Flow Steering die Verteilung eingehender Pakete auf mehrere CPU-Kerne.
Empfehlungen
- Prüfe auf Servern mit hoher Netzwerklast, ob RPS/RFS oder Multi-Queue-NICs die Last sinnvoll verteilen.
- Teste neue Kernel mit deiner Grafik- und Netzwerkhardware, bevor du sie breit einsetzt.
Links zur Originalquelle und zum Webarchiv öffnen einen neuen Tab.