bk99.de entertain the web since 1997

Linux-Kernel 2.6.35 freigegeben

Zusammenfassung

Linus Torvalds gab im August 2010 knapp elf Wochen nach 2.6.34 den Linux-Kernel 2.6.35 frei. Neu waren unter anderem Stromsparfunktionen für Radeon-Grafik und H.264-Decodierung in Intels Ironlake-Prozessoren. Änderungen am Netzwerkstack und an der Nutzung von CPU-Stromsparzuständen sollten manche Systeme deutlich beschleunigen.

Ideen

  • Jede Kernel-Version bringt Hunderte neuer oder überarbeiteter Treiber.
  • Grafiktreiber im Kernel übernehmen zunehmend Stromsparfunktionen.
  • Optimierungen am Netzwerkstack wirken sich direkt auf Server aus.

Einsichten

  • Der regelmäßige Rhythmus von rund elf Wochen macht Kernel-Versionen planbar.
  • Leistungsgewinne entstehen oft in unscheinbaren Infrastrukturänderungen.

Fakten

  • 2.6.35 erschien knapp elf Wochen nach 2.6.34.
  • Der Kernel unterstützte H.264-Decodierung in Intels Ironlake-Prozessoren.

Referenzen

Kritik

  • Die Meldung verweist für Details auf eine Artikelserie und bleibt selbst bei Stichworten.

Bemerkungen

  • 2.6.35 brachte mit Receive Packet Steering und Receive Flow Steering die Verteilung eingehender Pakete auf mehrere CPU-Kerne.

Empfehlungen

  • Prüfe auf Servern mit hoher Netzwerklast, ob RPS/RFS oder Multi-Queue-NICs die Last sinnvoll verteilen.
  • Teste neue Kernel mit deiner Grafik- und Netzwerkhardware, bevor du sie breit einsetzt.

Originalartikel lesen →

Im Webarchiv suchen