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Linux-Kernel 2.5.1 veröffentlicht

Zusammenfassung

Mitte Dezember 2001 erschien Linux 2.5.1, die zweite Version der neuen Entwicklerserie 2.5. Die Meldung verwies auf kernel.org, die Spiegelserver und das Changelog. Aus der Serie 2.5 entstand zwei Jahre später Linux 2.6, die Grundlage des Linux, wie es heute auf Servern läuft.

Das alte Nummernschema

Bis 2003 trennte Linux stabile und experimentelle Versionen über die zweite Ziffer. Gerade Zahlen wie 2.4 standen für stabile Kernel für den Produktivbetrieb, ungerade wie 2.5 für die Entwicklerserie, in der neue Funktionen entstanden. Wer 2.5.1 installierte, bekam also bewusst einen unfertigen Kernel zum Testen.

Die Serie 2.5 brachte grundlegende Umbauten, die später in 2.6 stabil wurden, etwa einen neuen Prozess-Scheduler, eine überarbeitete Blockschicht und bessere Unterstützung für viele Prozessoren.

Warum das heute anders ist

Mit 2.6 gab Linux die getrennten Entwicklerserien auf. Seitdem erscheinen etwa alle neun bis zehn Wochen neue Versionen, neue Funktionen kommen in einem kurzen Zeitfenster am Anfang jedes Zyklus hinzu, danach wird nur noch stabilisiert. Das hat die jahrelangen Wartezeiten auf neue Funktionen beendet, wie sie zwischen 2.4 und 2.6 noch üblich waren.

Ideen

  • Ungerade Versionsnummern kennzeichneten früher Entwicklerkernel.
  • Neue Funktionen sammelten sich jahrelang in einer getrennten Serie.
  • Spiegelserver verteilten die Last neuer Veröffentlichungen.

Einsichten

  • Lange Entwicklungsserien verzögern neue Funktionen für Anwender erheblich.
  • Kurze, regelmäßige Zyklen machen Kernel planbarer als große Sprünge.

Fakten

  • Aus der Serie 2.5 ging im Dezember 2003 Linux 2.6.0 hervor.
  • Seit 2.6 gibt es keine getrennten ungeraden Entwicklerserien mehr.

Referenzen

Bemerkungen

  • Wer heute neue Kernelfunktionen testen will, nutzt die Release Candidates des Hauptzweigs statt einer eigenen Entwicklerserie.

Empfehlungen

  • Setze produktiv auf stabile oder Longterm-Kernel und teste Release Candidates nur auf Testsystemen.
  • Lies Changelogs gezielt auf Änderungen, die deine Hardware oder Dienste betreffen.

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