Projekte, Linux, Netzwerke, Systeme, Fundstücke und Internetstandards aus 2000.
Hubert Tonneau stellte Ende 2000 FullPliant vor, ein System, das nur den Linux-Kernel übernimmt und darüber alles neu schreibt. Statt GNU- und Unix-Werkzeugen lief eine eigene Umgebung auf Basis der von Tonneau entwickelten Programmiersprache Pliant, inklusive dynamischem Compiler, Web-, FTP-, Mail- und Datenbankservern. Der gesamte Code sollte in ein Megabyte passen und beim Start übersetzt werden.
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Wau Holland verbindet Datensicherheit mit der Verantwortung, technische Systeme zu verstehen, öffentlich zu erklären und gesellschaftlich kontrollierbar zu halten.
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Die tschechische Zeitschrift Svět Namodro stellte im August 2000 ein Webformular bereit, mit dem Administratoren Microsoft-IIS-Server auf bekannte Lücken prüfen konnten. Alle geprüften Mängel in IIS 4.0 und 5.0 waren bekannt und laut Microsoft mit dem Service Pack 1 für Windows 2000 behoben. Die Sicherheitsfirma iDefense warnte dennoch, Angreifer könnten das Werkzeug nutzen, um verwundbare Ziele vorzusortieren.
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Ein c't-Test im August 2000 zeigte, dass Linux als Webserver mit Windows 2000 gleichgezogen hatte, nachdem Apache unter Linux ein Jahr zuvor auf Mehrprozessorsystemen noch unterlegen war. Beide lieferten mehr statische Seiten, als das Netz transportieren konnte; bei dynamischen Seiten mit PHP oder ASP skalierten beide bis vier CPUs nahezu linear. Außer Konkurrenz schlug der unveröffentlichte Kernel-Webserver TUX sowohl IIS als auch Apache.
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Im August 2000 übernahm der Linux-Distributor Caldera Systems große Teile des Unix-Anbieters SCO, darunter die Server-Software- und die Professional-Services-Sparte. Caldera erhielt damit SCO OpenServer, eine Supportstruktur und Zugang zu rund 15.000 Vertriebspartnern. Geplant war eine gemeinsame „Open Internet Platform“ aus OpenLinux und OpenServer, der Preis lag bei 17,5 Millionen Aktien und sieben Millionen Dollar in bar.
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RFC 2827 empfiehlt Providern, Pakete mit unplausiblen Quelladressen am Eintritt zu verwerfen.
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Heino Gutschmidt von der Fakultät für Informatik der TU Chemnitz berichtete beim Chemnitzer Linux-Tag 2000, wie Linux auf Mikrocontroller-Hardware mit 486-Prozessorkern portiert wurde. Ziel des Projekts war, Internet-Technik in der industriellen Steuerung einzusetzen, auf Hardware mit sehr wenig Speicher und hohen Anforderungen an Zuverlässigkeit. Vorgeführt wurde das Ganze an einem funktionsfähigen Robotermodell.
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Corel Linux hatte im Januar 2000 Sicherheitsprobleme, weil die einfache Installation normalen Benutzern zu viele Rechte gab. Über die Konfigurationsmöglichkeiten erhielten alle Benutzer faktisch Administratorrechte. Corel wollte die fehlerhafte Anwendung „Corel Update“ mit einem Update korrigieren.
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Bei WebTV, einem Internetzugang über Fernseher und Set-Top-Box, wurde im Januar 2000 eine Lücke entdeckt, über die E-Mails ohne Wissen des Nutzers verschickt werden konnten. Das berichtete das Magazin Net4TV. Bereits Ende 1998 war die Microsoft-Tochter in die Kritik geraten, weil sie ohne Wissen der Kunden ausführliche Nutzerprofile erstellte.
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Die Talkline GmbH aus Elmshorn kündigte im Januar 2000 ein eigenes, 2700 Kilometer langes Glasfasernetz in Deutschland an. Es sollte Teil des internationalen Netzes „TeamNet“ der Muttergesellschaft Tele Danmark werden, die über SBC zur drittgrößten Telekommunikationsgruppe der Welt gehörte. Ziel war mehr Unabhängigkeit von Wettbewerbern auf dem liberalisierten deutschen Telekommunikationsmarkt.
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