Corel Linux mit Sicherheitsmängeln
Zusammenfassung
Corel Linux hatte im Januar 2000 Sicherheitsprobleme, weil die einfache Installation normalen Benutzern zu viele Rechte gab. Über die Konfigurationsmöglichkeiten erhielten alle Benutzer faktisch Administratorrechte. Corel wollte die fehlerhafte Anwendung „Corel Update“ mit einem Update korrigieren.
Ideen
- Einfache Installation und sichere Voreinstellungen stehen oft im Widerspruch.
- Ein Update-Programm mit zu weiten Rechten wurde zur Schwachstelle.
- Benutzer ohne Adminaufgaben erhielten dennoch Adminrechte.
Einsichten
- Benutzerfreundlichkeit darf nicht auf Kosten der Rechtetrennung gehen.
- Werkzeuge mit Systemrechten brauchen besonders sorgfältige Prüfung.
Fakten
- Corel Linux war eine kanadische, auf Debian basierende Distribution.
- Die Schwachstelle betraf die Anwendung „Corel Update“.
Referenzen
Kritik
- Die Meldung erwähnt einen Workaround von Corel, beschreibt ihn aber nicht.
Bemerkungen
- Corel verkaufte seine Linux-Sparte 2001 an Xandros.
Empfehlungen
- Arbeite im Alltag mit einem normalen Benutzerkonto und nutze sudo nur bei Bedarf.
- Prüfe nach der Installation einer Distribution, welche Benutzer Adminrechte haben.
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