Heartbleed und seine Folgen
Zakir Durumeric untersucht Heartbleed anhand internetweiter Messungen und zeigt Verbreitung, Schlüsselrisiken, Reaktionsgeschwindigkeit und verbleibende verwundbare Systeme.
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Projekte, Linux, Netzwerke, Systeme, Fundstücke und Internetstandards aus 2014.
Zakir Durumeric untersucht Heartbleed anhand internetweiter Messungen und zeigt Verbreitung, Schlüsselrisiken, Reaktionsgeschwindigkeit und verbleibende verwundbare Systeme.
Vollständigen Beitrag lesenKurz nach Linux 3.18 stellte Phoronix Ende 2014 vor, was Linux 3.19 als erstes großes Kernel-Update des Jahres 2015 bringen sollte. Dazu gehörten der AMDKFD-Treiber für AMDs Heterogeneous System Architecture, Grafikunterstützung für Intels Skylake, RAID5/6-Verbesserungen in Btrfs und LZ4-Kompression für SquashFS. Linux 3.19 erschien im Februar 2015.
Vollständigen Beitrag lesenPostgreSQL 9.4 ergänzt binär gespeichertes JSON, neue Replikationsmöglichkeiten und bessere Werkzeuge für analytische sowie betriebliche Lasten.
Vollständigen Beitrag lesenMicrosoft öffnet zentrale .NET-Komponenten und kündigt offizielle Unterstützung für Linux und macOS an.
Vollständigen Beitrag lesenFacebook veröffentlicht Osquery, das Prozesse, Dateien, Nutzer, Pakete und Kernelinformationen als relationale Tabellen bereitstellt.
Vollständigen Beitrag lesenStephane Chazelas meldet eine Bash-Lücke, bei der Daten hinter exportierten Funktionsdefinitionen als Befehle ausgeführt werden.
Vollständigen Beitrag lesenNach Shahar Tals DEF-CON-Vortrag über Lücken in TR-069-Fernwartungsservern fragte heise 2014 deutsche Provider nach ihrem Schutz. Telekom, Vodafone, 1&1 und andere hielten ihre Netze für sicher, weil ihre Router selbstsignierte Zertifikate ablehnen oder nur voreingestellte Server kontaktieren. Tal hatte gezeigt, dass ein gekaperter Auto Configuration Server Tausende Router umleiten oder auslesen kann.
Vollständigen Beitrag lesenheise Security fand 2014 eine Lücke in den MyFritz-Apps für Android und iOS, über die Angreifer ohne Passwort auf die Weboberfläche einer FritzBox zugreifen konnten. Die Apps prüften das SSL-Zertifikat der Box nicht ausreichend, sodass ein Angreifer in einem fremden Netz die Session-ID abgreifen konnte. AVM löste das per Certificate Pinning: Die Apps merken sich beim ersten Kontakt den Fingerabdruck des Zertifikats und warnen bei Änderungen.
Vollständigen Beitrag lesenForscher des französischen Instituts Eurécom analysierten 2014 automatisiert 32.356 Firmware-Dateien vernetzter Geräte. 693 Images enthielten mindestens eine Lücke, 38 davon bislang unbekannt; in über 300 fanden sich Hinweise auf Hintertüren, etwa in einem Gerät der Belkin-Wemo-Reihe. Außerdem sammelten sie 109 private RSA-Schlüssel aus über 400 Images ein.
Vollständigen Beitrag lesenJulia Evans implementiert Teile von TCP in Python und macht Sequenznummern, Bestätigungen, Retransmits sowie Zustände experimentell sichtbar.
Vollständigen Beitrag lesenEin gebrauchter RAMVIK-Couchtisch wird zum großflächigen Computergehäuse mit sichtbarer Hardware und integrierter Wasserkühlung.
Vollständigen Beitrag lesenDie EFF ruft Entwickler zum Bau einer sicheren freien Routerplattform mit modernen Standards und nachvollziehbarer Software auf.
Vollständigen Beitrag lesenDas OpenBSD-Team signierte 2014 die Veröffentlichungen seines neuen OpenSSL-Ablegers LibreSSL nicht mit GnuPG, sondern mit dem selbst entwickelten Werkzeug signify. Die Begründung: signify umfasse nur rund 1.300 Zeilen C-Code, und für zwei schlecht geschriebene Krypto-Codebasen fehle die Energie. Felix von Leitner portierte signify daraufhin nach Linux und wies auf eine Schwäche hin: Der öffentliche Schlüssel lag auf demselben Server wie die signierten Dateien.
Vollständigen Beitrag lesenKG erklärt die mehrstufige Immunabwehr als koordiniertes Zusammenspiel von Barrieren, Fresszellen, Botenstoffen und spezialisierten Lymphozyten.
Vollständigen Beitrag lesenMaker Works baut einen steifen CNC-Plasmarouter mit Servoantrieben, Untersetzung und LinuxCNC als offener Maschinensteuerung.
Vollständigen Beitrag lesenDocker veröffentlicht Version 1.0 und stabilisiert Imageformat, Laufzeit, Registry-Workflow sowie Schnittstellen für portable Linux-Anwendungen.
Vollständigen Beitrag lesenSyncthing verbindet eigene Geräte direkt, verschlüsselt Übertragungen und veröffentlicht Protokoll sowie Implementierung als freie Software.
Vollständigen Beitrag lesenRFC 7258 erklärt großflächige passive Überwachung ausdrücklich zur Angriffsform, die Protokolldesign berücksichtigen muss.
Vollständigen Beitrag lesenHaD erklärt anhand eines Raspberry Pi und Schrittmotors, warum normales Linux schwankt und welche Maßnahmen weiche Echtzeit verbessern.
Vollständigen Beitrag lesenRobert Nystrom erklärt wiederkehrende Architekturprobleme in Spielen mit konkretem C++-Code, Diagrammen und abgewogenen Alternativen.
Vollständigen Beitrag lesenMatthew Garrett fasst die MITRE-Forschung von der SyScan 2014 zusammen: Auf vielen Rechnern lässt sich Secure Boot aus dem laufenden Betriebssystem heraus umgehen. Ursache ist nicht die Kryptografie, sondern falsch abgelegte Richtlinien und fehlende Sperrbits im Chipsatz. Garrett hält Secure Boot trotzdem für einen echten Sicherheitsgewinn, dessen offensichtliche Fehler erst über mehrere Hardwaregenerationen verschwinden.
Vollständigen Beitrag lesenManuel Schmitt beschreibt einen automatisierten Rechenzentrumsscan nach Heartbleed und die anschließende Warnung betroffener Kunden.
Vollständigen Beitrag lesenDIY Perks zeigte 2014 eine Notfallmethode für Festplatten, die beim Einschalten summen oder klicken oder gar nicht anlaufen, weil ihre Schreib-Leseköpfe auf den Magnetscheiben festhängen. Mit über 13 Millionen Aufrufen ist es eines der meistgesehenen Videos des Kanals. Die Videobeschreibung verweist für schwierige Fälle auf Datenrettungssoftware und für mehr Sicherheit auf ein selbst gebautes Reinluftgehäuse.
Vollständigen Beitrag lesenMichael Steinfurth von B1 Systems stellte bei den Chemnitzer Linux-Tagen 2014 nftables vor, den neuen Paketfilter im Linux-Kernel. nftables sollte mittelfristig iptables, ip6tables, arptables und ebtables ablösen. Der Vortrag erklärte das Design, die Unterschiede zu iptables und zeigte eine beispielhafte Migration.
Vollständigen Beitrag lesenDan Goodin beschreibt einen Kontrollflussfehler in GnuTLS, durch den ungültige Zertifikate fälschlich als gültig akzeptiert wurden.
Vollständigen Beitrag lesenHaD folgt der Entwicklung vom Fernschreiber zur Unix-Terminalschicht und erklärt historische Begriffe moderner Konsolen.
Vollständigen Beitrag lesenDer Chaos Computer Club fordert Ermittlungen zu massenhafter Überwachung und möglicher Zusammenarbeit deutscher Behörden mit ausländischen Geheimdiensten.
Vollständigen Beitrag lesenOpenSSH 6.5 brachte im Januar 2014 Schlüsselaustausch mit Curve25519 und Signaturen mit Ed25519, beides von Daniel J. Bernstein entwickelt. Anlass waren auch die Snowden-Enthüllungen, da die verbreiteten NIST-Kurven von einem NSA-Mitarbeiter stammten. Ed25519 ersetzt ECDSA, das bei schwachen Zufallszahlengeneratoren anfällig ist.
Vollständigen Beitrag lesenLaut der norwegischen Zeitung Aftenposten drängte der britische Geheimdienst in den 1980er-Jahren darauf, dass GSM nur schwach verschlüsselt wird. Ursprünglich sollte der Standard 128 Bit bieten, A5/1 kam am Ende auf effektiv 54 Bit; die Briten wollten sogar nur 48 Bit. Deutschland setzte sich aus Angst vor Spionage durch den Ostblock für stärkere Verschlüsselung ein.
Vollständigen Beitrag lesenEloi Vanderbeken entdeckte zum Jahreswechsel 2013/2014 auf seinem Linksys-Router WAG200G eine Hintertür auf Port 32764. Über ein Skript konnte er Befehle ausführen und die Konfiguration samt Passwörtern auslesen. Betroffen waren offenbar zahlreiche Modelle von Linksys, Netgear, Cisco und Diamond, vermutlich wegen gemeinsamer DSL-Modems des taiwanischen Herstellers Sercomm.
Vollständigen Beitrag lesenEloi Vanderbeken analysiert einen unbekannten Dienst in Heimroutern, der Konfigurationen auslesen und beliebige Befehle mit Root-Rechten ausführen kann.
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