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Massenhaft Sicherheitslücken in vernetzten Geräten

Zusammenfassung

Forscher des französischen Instituts Eurécom analysierten 2014 automatisiert 32.356 Firmware-Dateien vernetzter Geräte. 693 Images enthielten mindestens eine Lücke, 38 davon bislang unbekannt; in über 300 fanden sich Hinweise auf Hintertüren, etwa in einem Gerät der Belkin-Wemo-Reihe. Außerdem sammelten sie 109 private RSA-Schlüssel aus über 400 Images ein.

Ideen

  • Automatisierte Firmware-Analyse findet Sicherheitsprobleme in großem Maßstab.
  • Voreingestellte Benutzerkonten mit schwachen Passwörtern waren weit verbreitet.
  • Private Schlüssel in öffentlicher Firmware entwerten die Verschlüsselung aller Geräte.
  • Ein Wemo-Gerät führte Befehle als root aus, wenn man bestimmte Multicast-Pakete schickte.

Einsichten

  • Hersteller nutzen dieselben Schlüssel und Komponenten über viele Geräte hinweg.
  • Was in öffentlicher Firmware steckt, ist kein Geheimnis mehr.

Fakten

  • Fast 700 Images enthielten voreingestellte Benutzerkonten, in 58 Fällen wurden die Hashes geknackt.
  • Beliebte Passwörter waren pass, logout, helpme und gar keines.
  • In 41 Fällen fanden die Forscher privaten Schlüssel und Zertifikat zusammen.

Referenzen

Kritik

  • Die Meldung nennt kaum Hersteller, sodass Leser eigene Geräte nicht zuordnen können.

Empfehlungen

  • Trenne IoT-Geräte in ein eigenes Netzsegment ohne Zugriff auf andere Systeme.
  • Ersetze Hersteller-Firmware wo möglich durch gepflegte offene Alternativen wie OpenWrt.

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