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Heartbleed über mehrere TLS-Dienste im Rechenzentrum aufspüren

Zusammenfassung

Manuel Schmitt beschreibt einen automatisierten Rechenzentrumsscan nach Heartbleed und die anschließende Warnung betroffener Kunden.

Ideen

  • Ein TLS-Fehler betrifft neben HTTPS auch Mailprotokolle mit direktem TLS oder STARTTLS.
  • Ein installiertes Update bleibt wirkungslos, solange verwundbare Prozesse nicht neu gestartet wurden.
  • Provider können die eigene Netzsicht nutzen, um Kunden proaktiv auf exponierte Dienste hinzuweisen.

Einsichten

  • Schwachstellenmanagement endet erst bei laufenden Prozessen und erneuerten Geheimnissen.
  • Ein koordinierter Scan verwandelt allgemeine Sicherheitsmeldungen in konkrete Betroffenheit.

Fakten

  • Der Scan umfasste HTTPS, IMAPS, POP3S, SMTP, Submission, IMAP und POP3 mit TLS.
  • Betroffene Kunden wurden per E-Mail gewarnt.
  • Bei vielen Rückmeldungen war ein fehlender Dienstneustart die Ursache.

Empfehlungen

  • Inventarisiere alle Prozesse, die eine betroffene Bibliothek geladen haben.
  • Starte Dienste nach dem Update neu und rotiere potenziell offengelegte Schlüssel sowie Sitzungen.

Referenzen

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