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Blog 2016

35 Beiträge

Projekte, Linux, Netzwerke, Systeme, Fundstücke und Internetstandards aus 2016.

OpenELEC 7.0 für PC und Raspberry Pi

Ende 2016 erschien OpenELEC 7.0, eine Linux-Distribution, die nur einen Zweck hat: den Rechner in ein Mediacenter mit Kodi zu verwandeln. Es gab Abbilder für x86-PCs sowie den Raspberry Pi 2 und 3, und die Version brachte einen großen Versionssprung bei Kodi. Wer von 6.0 oder älter aktualisierte, sollte laut Projektleiter Stephan Raue vorher eine vollständige Sicherung anlegen.

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Ein Zweitdisplay aus einem alten Laptop-Panel

DIY Perks baute 2016 aus einem ausgebauten Laptop-Display und einer passenden Controllerplatine einen tragbaren Zweitbildschirm für rund 25 US-Dollar. Mit über fünf Millionen Aufrufen gehört das Video zu den bekanntesten Upcycling-Anleitungen. Entscheidend ist die richtige Controllerplatine, die zur genauen Modellnummer des Panels passen muss.

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USB Killer gegen IBM T22: 1:0 für den Stick

Im Oktober 2016 habe ich einen USB Killer an ein ausgemustertes, aber noch funktionierendes IBM ThinkPad T22 gesteckt, danach war es tot. Der Beitrag erklärt, wie das kleine Gerät die Energie für seinen Angriff aus dem USB-Port des Opfers holt und warum dabei fast jede Hardware verliert. Er beantwortet auch die Frage, warum man nicht einfach 230 Volt nimmt, und zeigt, was sich daraus für den Schutz eigener Geräte ableiten lässt.

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Android-Patches offenbaren kritische Kernel-Lücken

Das Android-Sicherheitsbulletin vom Oktober 2016 enthielt kritische Lücken, die nach allgemeinen Linux-Problemen klangen, darunter Codeausführung aus der Ferne im ASN.1-Decoder und im Netzwerk-Subsystem des Kernels. Felix von Leitner kritisierte, dass die Linux-Entwickler solche Lücken nicht klar ankündigten. Ein Nachtrag relativierte: Die Netzwerklücke betraf nach erster Durchsicht nur Programme, die den selten genutzten Systemaufruf recvmmsg verwenden.

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NSA-Hacking-Tools: Kritische Sicherheitslücke in FortiGate-Firewalls – jetzt patchen

Fortinet schloss im August 2016 eine kritische Lücke in FortiOS bis Version 4.x, über die ein Angreifer per manipulierter HTTP-Anfrage aus der Ferne Adminrechte erlangen konnte. Kurz zuvor hatte die Gruppe Shadow Brokers Werkzeuge der Equation Group veröffentlicht, darunter Exploits für FortiGate-Firewalls. Fortinet nannte den Leak nicht als Anlass, ein Zusammenhang lag aber nahe.

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Schnell und lückenlos – Bayern will Mobilfunk und Internet ausbauen

Die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner kündigte 2016 eine „Zukunftsinitiative Mobilfunk“ an, die Funklöcher im Freistaat schließen sollte. Ein Sofortprogramm von 5 Millionen Euro sollte bis 2020 neue Funkanlagen fördern, und bei der Frequenzvergabe sollten Anbieter zur Versorgung weißer Flecken verpflichtet werden. Insgesamt standen dem Ministerium 2017 und 2018 jeweils über eine Milliarde Euro zur Verfügung.

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Modernes TCP unter Linux

Jörg Rödel, Kernel-Entwickler bei SUSE, erklärte bei den Chemnitzer Linux-Tagen 2016 den Aufbau und die Funktionsweise des modernen TCP im Linux-Kernel. Es ging um Verfahren zum Erkennen und Beheben von Paketverlusten und um Algorithmen zur Stauvermeidung im Netz. Fragen wie „Warum nutzt Linux CUBIC statt Reno?“ und „Was ist TCP Fast Open?“ standen im Mittelpunkt.

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SSH-Hintertür auch bei Fortinet?

Im Januar 2016 tauchte auf Full Disclosure ein Python-Skript auf, das unautorisierten SSH-Zugang zu Fortinets FortiGate-Firewalls der Versionen 4.x bis 5.0.7 verschaffte. Der undokumentierte Mechanismus sah verdächtig wie eine Hintertür aus; Fortinet hatte das Problem bereits 2014 still behoben. Kurz zuvor hatte Juniper eingestehen müssen, dass seine Produkte mehrere Hintertüren enthielten.

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Fernsehsender bestellen Richtfunk - und Glasfasernetz

Die öffentlich-rechtlichen Sender beauftragten im Januar 2016 Media Broadcast, ihre rund 200 Sender- und Studiostandorte mit Richtfunk- und Glasfaserstrecken zu vernetzen. Das Netz sollte die fertigen Liveprogramme für TV und Radio zu den Sendern transportieren, auch mit den Datenraten für HD über DVB-T2. Angaben zum Auftragsvolumen gab es nicht.

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