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NSA-Hacking-Tools: Kritische Sicherheitslücke in FortiGate-Firewalls – jetzt patchen

Zusammenfassung

Fortinet schloss im August 2016 eine kritische Lücke in FortiOS bis Version 4.x, über die ein Angreifer per manipulierter HTTP-Anfrage aus der Ferne Adminrechte erlangen konnte. Kurz zuvor hatte die Gruppe Shadow Brokers Werkzeuge der Equation Group veröffentlicht, darunter Exploits für FortiGate-Firewalls. Fortinet nannte den Leak nicht als Anlass, ein Zusammenhang lag aber nahe.

Ideen

  • Geleakte Geheimdienstwerkzeuge wurden zur Bedrohung für alle Betreiber betroffener Geräte.
  • Auch veraltete Versionszweige erhielten noch Korrekturen.
  • Die Lücke war über die Weboberfläche der Firewall ausnutzbar.

Einsichten

  • Zurückgehaltene Lücken gefährden alle, sobald die Werkzeuge in falsche Hände geraten.
  • Sicherheitsgeräte am Netzrand sind selbst bevorzugte Angriffsziele.

Fakten

  • Korrigierte Versionen waren 4.1.11, 4.2.13 und 4.3.9 sowie der 5.x-Zweig.
  • Cisco hatte kurz zuvor ebenfalls Patches für eigene Firewalls veröffentlicht.

Referenzen

Kritik

  • Die Angaben zur nötigen Authentifizierung bleiben widersprüchlich und erschweren die Risikobewertung.

Empfehlungen

  • Mache die Verwaltungsoberfläche von Firewalls nie aus dem Internet erreichbar.
  • Führe Sicherheitsgeräte auf unterstützten Versionszweigen statt auf Altversionen.

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