Google Chrome: Kritische Sicherheitslücke in Webbrowser
Zusammenfassung
Google schloss im August 2025 eine kritische Lücke in Chrome (CVE-2025-9478), einen Use-after-free-Fehler im WebGL-Backend ANGLE. Angreifer konnten den Speicherfehler über präparierte Webseiten ausnutzen, was meist zur Ausführung von Schadcode führt. Korrigiert war die Lücke in Chrome 139.0.7258.154/155; Chromium-basierte Browser wie Edge dürften ebenfalls betroffen sein.
Ideen
- Use-after-free greift auf bereits freigegebenen Speicher mit undefiniertem Inhalt zu.
- Grafikschnittstellen wie WebGL erweitern die Angriffsfläche des Browsers.
- Google veröffentlicht Details erst, wenn die meisten Nutzer aktualisiert haben.
- Android-Nutzer erhalten Updates über den Play Store zeitversetzt.
Einsichten
- Speicherfehler in C++-Code bleiben die Hauptquelle kritischer Browserlücken.
- Chromium-Lücken verteilen sich auf alle Browser, die denselben Unterbau nutzen.
Fakten
- Die Lücke steckt in ANGLE, dem WebGL-Render-Backend.
- Mitte Juli 2025 musste Google bereits eine aktiv ausgenutzte Chrome-Lücke schließen.
Referenzen
Kritik
- Da Google kaum Details nennt, beruht die Einschätzung zur Codeausführung auf Annahmen der Redaktion.
Empfehlungen
- Prüfe über „Über Google Chrome“, ob die aktuelle Version läuft, und starte den Browser neu.
- Denke bei Chromium-Lücken an alle abgeleiteten Browser im Unternehmen, nicht nur an Chrome.
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