Webbrowser: Google Chrome und Microsoft Edge 104 schließen Sicherheitslücken
Zusammenfassung
Google schloss mit Chrome 104 im August 2022 27 Sicherheitslücken, mindestens sieben davon mit hohem Risiko; eine brachte dem Entdecker 15.000 US-Dollar Prämie. Microsoft zog mit Edge 104 nach und behob zusätzlich drei Edge-eigene Fehler, darunter einen kritischen Sandbox-Ausbruch (CVE-2022-33649, CVSS 9.6). Neu waren außerdem Media Queries Level 4 und Web Bundles zum schnelleren Laden.
Ideen
- Chromium-Lücken betreffen alle darauf basierenden Browser.
- Google hält Details zurück, bis die meisten Nutzer aktualisiert haben.
- Die Höhe der Prämie deutet auf die Schwere einer Lücke hin.
- Unter Linux kommt das Update über die Paketverwaltung, nicht über den Browser.
Einsichten
- Eine Browser-Monokultur bündelt Risiken über Herstellergrenzen hinweg.
- Automatische Updates sind der wichtigste Schutz, weil Browser ständig neue Lücken erhalten.
Fakten
- Die Chrome-Version lautete 104.0.5112.79 für Mac und Linux.
- Edge 104 erschien als Version 104.0.1293.47.
Referenzen
Kritik
- Die Meldung mischt Sicherheitsupdates und neue Funktionen, was die Dringlichkeit verwässert.
Empfehlungen
- Starte Browser nach Updates neu, damit die neue Version tatsächlich läuft.
- Prüfe auf Linux-Systemen, dass Browser-Pakete aus gepflegten Quellen stammen und automatisch aktualisiert werden.
Links zur Originalquelle und zum Webarchiv öffnen einen neuen Tab.