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hß Security Update-Check wegen Sicherheitslücke stillgelegt

Zusammenfassung

heise Security legte im August 2012 seinen Online-Update-Check still, weil er Java voraussetzte und Java 7 gerade eine hochkritische, bereits ausgenutzte Lücke hatte. Die Lücke betraf alle Browser mit Java-7-Plugin; Module für das Exploit-Kit Blackhole waren schon im Umlauf, ein Patch von Oracle noch nicht angekündigt. Als Alternative empfahl heise den lokal installierten Personal Software Inspector.

Ideen

  • Ein Sicherheitsdienst, der Java braucht, gefährdet seine Nutzer, wenn Java verwundbar ist.
  • Exploit-Kits machen neue Lücken ohne Programmierkenntnisse ausnutzbar.
  • Gegen die Zero-Day-Lücke half nur das Deaktivieren von Java.
  • Ein lokales Prüfwerkzeug ersetzte den webbasierten Check.

Einsichten

  • Konsequentes Abschalten des eigenen Dienstes kann die verantwortungsvollste Sicherheitsentscheidung sein.
  • Browser-Plugins waren über Jahre eines der größten Einfallstore für Schadsoftware.

Fakten

  • F-Secure hatte bereits Module für das Exploit-Kit Blackhole gesichtet.
  • Betroffen war die aktuelle Java-Version 7 auf allen Betriebssystemen.

Referenzen

Kritik

  • Die Meldung nennt keine Kennung der Lücke, was den Abgleich mit späteren Updates erschwert.

Bemerkungen

  • Oracle schloss die Lücke wenige Tage später außerplanmäßig; Java-Applets im Browser sind heute ganz abgeschafft.

Empfehlungen

  • Entferne Laufzeitumgebungen und Plugins, die du nicht aktiv brauchst.
  • Prüfe bei Sicherheitswerkzeugen, welche Abhängigkeiten sie selbst mitbringen.

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