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Fixes für Sicherheitslücke im Linux-Kernel [zweites Update]

Zusammenfassung

Im August 2009 erschienen die Kernel 2.6.27.30 und 2.6.30.5, die eine seit 2001 bestehende Lücke schlossen, über die normale Benutzer Root-Rechte erlangen konnten. Debian und Fedora lieferten sofort Updates, Ubuntu folgte einen Tag später, während Red Hat und SUSE zunächst nur Workarounds anboten. Red Hat empfahl, die betroffenen Netzwerkprotokolle zu deaktivieren, womit der öffentliche Exploit ins Leere lief.

Ideen

  • Distributionen reagieren unterschiedlich schnell auf dieselbe Kernel-Lücke.
  • Das Deaktivieren ungenutzter Protokolle kann einen Exploit bis zum Patch entschärfen.
  • Abgeleitete Distributionen wie CentOS hängen vom Patch des Originals ab.

Einsichten

  • Die Wahl der Distribution bestimmt, wie lange ein System nach Bekanntwerden einer Lücke ungeschützt ist.
  • Gute Workarounds sind ein eigenständiger Beitrag zur Sicherheit, nicht nur Notlösung.

Fakten

  • Korrigiert war die Lücke in 2.6.27.30 und 2.6.30.5.
  • Ubuntu lieferte Korrekturen für 6.06 LTS, 8.04 LTS, 8.10 und 9.04.

Referenzen

Kritik

  • Die Meldung nennt die deaktivierbaren Protokolle nicht, sodass Leser den Workaround nicht direkt umsetzen können.

Empfehlungen

  • Blockiere das Laden ungenutzter Protokollmodule dauerhaft über die Modprobe-Konfiguration.
  • Beobachte bei abgeleiteten Distributionen, wann das Original einen Patch liefert.

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