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Kritische Sicherheitslücken in PostgreSQL geschlossen

Zusammenfassung

Die PostgreSQL-Entwickler schlossen im Januar 2008 fünf kritische Lücken in allen gepflegten Versionen von 7.3 bis 8.2. Über Expression Indexes und DBLink-Funktionen konnten Angreifer Administratorrechte erlangen, über reguläre Ausdrücke den Server per Denial of Service lahmlegen. Die Lücken wurden bei eigenen Analysen gefunden, Exploits waren nicht bekannt.

Ideen

  • Funktionen in Indizes liefen mit falschen Rechten ab.
  • Reguläre Ausdrücke können mit präparierten Mustern Server auslasten.
  • Erweiterungen wie DBLink vergrößern die Angriffsfläche einer Datenbank.
  • Korrekturen kamen für alle noch gepflegten Versionen gleichzeitig.

Einsichten

  • Rechteprüfung in Datenbanken muss auch indirekte Ausführungswege abdecken.
  • Proaktive Analysen und breite Versionspflege sind Stärken reifer Open-Source-Projekte.

Fakten

  • Die Rechteausweitung über Expression Indexes ist als CVE-2007-6600 geführt.
  • Die DBLink-Lücke trägt die Kennung CVE-2007-6601.
  • Die Korrekturen erschienen als 8.2.6, 8.1.11, 8.0.15, 7.4.19 und 7.3.21; 7.3.21 war das letzte Update für 7.3.

Referenzen

Kritik

  • Die Meldung nennt die Kennungen, erklärt aber nicht, welche Nutzerrechte ein Angreifer mindestens brauchte.

Empfehlungen

  • Installiere nur die Datenbankerweiterungen, die tatsächlich gebraucht werden.
  • Gib Anwendungskonten keine Rechte zum Anlegen von Funktionen oder Indizes, wenn nicht nötig.

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