Linux-Kernel 0.01 für Qemu
Zusammenfassung
Abdel Benamrouche passte 2008 den allerersten Linux-Kernel 0.01 so an, dass er sich mit GCC 4.x übersetzen lässt und in Emulatoren wie Qemu und Bochs startet. Auch Bash 3.2, Coreutils 6.9, Vim 7.1 und weitere Werkzeuge sollten darauf laufen. Ein Disketten- und Festplattenabbild für Qemu stellte er zum Download bereit.
Ideen
- Historischer Code lässt sich mit Anpassungen an moderne Werkzeuge wieder zum Laufen bringen.
- Emulatoren ersetzen die längst verschwundene Originalhardware.
- Schon Linux 0.01 konnte eine Shell und grundlegende Werkzeuge ausführen.
Einsichten
- Der erste Linux-Kernel ist klein genug, um ihn vollständig zu lesen und zu verstehen.
- Emulation ist ein Werkzeug der Softwarearchäologie.
Fakten
- Linus Torvalds veröffentlichte Linux 0.01 am 17. September 1991 und übersetzte es mit GCC 1.40.
- Linux 0.01 lief nur auf 386ern und ließ sich nur von einem Minix-System aus starten.
- Der angepasste Kernel wurde nicht auf echter Hardware getestet.
Referenzen
Kritik
- Die Meldung sagt nicht, wie viel vom Originalcode für die Anpassung verändert werden musste.
Empfehlungen
- Nutze Linux 0.01 im Emulator, um Grundkonzepte eines Betriebssystemkerns zu lernen.
- Setze für Experimente mit altem Code Qemu oder Bochs statt echter Hardware ein.
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