US-Wintersturm führt zu Zwangspause bei Kernel-Entwicklung
Zusammenfassung
Linus Torvalds kündigte im Januar 2024 eine Zwangspause der Kernel-Entwicklung an, weil ein Wintersturm in Oregon Strom und Internet bei ihm lahmgelegt hatte. Sarkastisch merkte der gebürtige Finne an, „Sturm“ und „Winter“ bedeuteten dort eher etwas Wind und knapp minus zehn Grad. Rund 100.000 Menschen im Raum Portland waren ohne Strom; bei einem ähnlichen Ausfall hatte die Reparatur über eine Woche gedauert.
Ideen
- Die Entwicklung des Hauptzweigs hängt an einer einzelnen Person.
- Umgestürzte Bäume beschädigten Strom- und Kommunikationsleitungen.
- Geplante Pausen durch Reisen sind üblich, wetterbedingte nicht.
Einsichten
- Auch das weltgrößte Open-Source-Projekt hat einen menschlichen Engpass.
- Infrastrukturausfälle treffen dezentrale Arbeit genauso wie zentrale Büros.
Fakten
- Torvalds lebt im Großraum Portland, Oregon.
- Etwa 100.000 Einwohner waren vom Stromausfall betroffen.
Referenzen
Kritik
- Die Meldung sagt nicht, ob es für solche Ausfälle eine Vertretungsregelung im Kernel-Prozess gibt.
Empfehlungen
- Plane für kritische Rollen in Projekten eine Vertretung ein.
- Halte für Arbeitsplätze, von denen viel abhängt, eine Notstrom- und Mobilfunkreserve bereit.
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