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OpenWRT-Community will eigene Hardware bauen

Zusammenfassung

Das OpenWrt-Projekt kündigte im Januar 2024 mit dem OpenWrt One erstmals eigene Router-Hardware an, vollständig mit freier Software nutzbar und für unter 100 US-Dollar. Geplant waren ein MediaTek-SoC MT7981B, WLAN für 2,4 und 5 GHz, 2,5-GbE- und 1-GbE-Ports, 1 GByte RAM, NAND-Flash, ein M.2-Slot und Stromversorgung per USB-C. Proprietär sollten nur die Firmware von Ethernet und WLAN sowie die DRAM-Kalibrierung bleiben.

Ideen

  • Freie Firmware vom Bootloader bis zum Kernel soll Router langfristig wartbar machen.
  • ARM Trusted Firmware und U-Boot sollen vollständig frei unterstützt werden.
  • Die Platine ist kompatibel zum Banana Pi R4, damit Gehäuse wiederverwendbar sind.
  • Die Software Freedom Conservancy erhält pro Gerät eine Spende und hilft bei der GPL-Compliance.

Einsichten

  • Eine Gemeinschaft, die ihre Referenzhardware selbst definiert, wird unabhängiger von Herstellerlaunen.
  • Selbst offene Hardware braucht noch proprietäre Firmware für Funk- und Netzwerkchips.

Fakten

  • Der Vertrieb sollte über Banana Pi laufen.
  • Die Idee wurde im Projekt seit 2017 diskutiert.

Referenzen

Kritik

  • Die Meldung nennt keinen Zeitplan, weil das Projekt selbst noch keinen hatte.

Bemerkungen

  • Der OpenWrt One kam Ende 2024 tatsächlich auf den Markt.

Empfehlungen

  • Wähle Router für OpenWrt nach vollständiger Mainline-Unterstützung und freier Bootkette.
  • Nutze einen M.2-Speicher im Router für Logs oder Dienste, statt den Flash zu belasten.

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