Vodafone will Steuergelder für neues 5G-Mobilfunknetz
Zusammenfassung
Vodafone-Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter forderte im Januar 2018 staatliche Förderung für Glasfaser, um schneller ein 5G-Netz aufbauen zu können. Bisher sei Förderung vor allem in Kupfer- und DSL-Ausbau geflossen. Deutschland liege bei der Glasfaserversorgung mit zwei Prozent der Haushalte auf Platz 28 von 32 OECD-Staaten.
Ideen
- 5G-Funkzellen brauchen eine Glasfaseranbindung (Backhaul).
- Förderung für Vectoring und FTTC stärkte das Kupfernetz.
- Die Automobilindustrie diente als Argument für einen schnellen 5G-Start.
Einsichten
- Schneller Mobilfunk hängt an Glasfaser im Boden.
- Förderpolitik legt Infrastrukturentscheidungen für Jahrzehnte fest.
Fakten
- Die Forderung stellte Ametsreiter in der Rheinischen Post auf.
- Vodafone versprach allen Kabelkunden bis 2020 Anschlüsse mit 1 Gbit/s.
Referenzen
Kritik
- Die Meldung gibt eine Lobbyforderung wieder, ohne zu fragen, warum Vodafone den Ausbau nicht selbst finanziert.
Bemerkungen
- Die deutschen 5G-Frequenzen wurden 2019 versteigert.
Empfehlungen
- Prüfe bei Standortentscheidungen die tatsächliche Glasfaserverfügbarkeit, nicht nur angekündigte Ausbauten.
- Achte bei Anbindungen auf echte Glasfaser bis ins Gebäude statt FTTC.
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