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Kernel-Entwickler diskutieren Subsystem für KI-Beschleuniger

Zusammenfassung

Kernel-Entwickler diskutierten 2019 über ein eigenes Subsystem für KI-Beschleuniger, deren Treiber bis dahin über verschiedene Kernelbereiche verstreut waren. Olof Johansson schlug Patches vor und wollte das Subsystem zusammen mit Greg Kroah-Hartman pflegen. Entwickler der Grafiktreiber hielten die Idee für falsch, weil die Unterschiede zu GPUs minimal seien.

Ideen

  • Ein gemeinsames Subsystem soll Treiber auffindbar machen und Zusammenarbeit fördern.
  • Wiederverwendbare Frameworks für mehrere Treiber waren angedacht, aber noch unbestimmt.
  • Grafikentwickler sahen KI-Beschleuniger als Variante von GPUs.

Einsichten

  • Die Einordnung neuer Hardware im Kernel entscheidet über Review-Kultur und Anforderungen.
  • Getrennte Subsysteme für ähnliche Hardware führen leicht zu doppelter Infrastruktur.

Fakten

  • Treiber für KI-Beschleuniger waren zuvor über verschiedene Bereiche des Linux-Kernels verteilt.
  • Olof Johansson schlug ein gemeinsames Subsystem für diese Beschleunigertreiber vor.
  • Johansson und Greg Kroah-Hartman wollten die Pflege des neuen Subsystems übernehmen.
  • Dave Airlie warnte vor schwer prüfbaren Schnittstellen zu proprietären Userspace-Treibern.
  • Daniel Vetter sah keine ausreichenden technischen Unterschiede zwischen KI-Beschleunigern und GPUs.

Referenzen

Kritik

  • Ein eigenes Subsystem vereinfacht die Auffindbarkeit, kann aber Funktionen des DRM-Grafikstacks doppeln.

Bemerkungen

  • Mit Linux 6.2 entstand 2023 das Subsystem „accel“, als Teil der DRM-Infrastruktur, wie die Grafikentwickler es gefordert hatten.

Empfehlungen

  • Verlange bei Beschleunigerhardware offene Userspace-Treiber, nicht nur Kernel-Module.
  • Prüfe vor dem Kauf, ob der Treiber im Mainline-Kernel unter drivers/accel gepflegt wird.

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