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Exploits für IE-Sicherheitslücke kursieren im Internet

Zusammenfassung

Im Januar 2010 kursierten Exploits für die Internet-Explorer-Lücke, über die Angreifer zuvor Google und weitere Firmen angegriffen hatten. Laut The Register kannten sowohl Metasploit als auch Immunity Canvas den Code, der über einen ungültigen Zeigerzugriff die Kontrolle über den Rechner ermöglichte. Getestet funktionierte er in IE 6 und 7 unter Windows XP SP3, IE 8 stürzte zunächst nur ab.

Ideen

  • Ein gezielt eingesetzter Exploit verbreitete sich binnen Tagen in offenen Werkzeugen.
  • Ältere Browserversionen waren zuerst verwundbar.
  • Ein Absturz deutet oft darauf hin, dass ein Exploit bald angepasst wird.

Einsichten

  • Nach gezielten Angriffen folgt meist die breite Ausnutzung durch andere.
  • Veraltete Browser verlängern das Zeitfenster für Angreifer erheblich.

Fakten

  • Der Code tauchte zuerst beim Sandbox-Dienst Wepawet auf.
  • Immunity-Entwickler Kostya Kortchinsky bestätigte die Funktionsweise.

Referenzen

Kritik

  • Die Meldung nennt den Namen der Angriffswelle auf Google nicht und ordnet sie nicht ein.

Bemerkungen

  • Die Angriffe wurden als „Operation Aurora“ bekannt; Microsoft schloss die Lücke kurz darauf außerplanmäßig.

Empfehlungen

  • Ersetze veraltete Browser konsequent, auch in Unternehmensumgebungen mit Altanwendungen.
  • Prüfe nach Bekanntwerden gezielter Angriffe die eigene Exposition, bevor breite Exploits folgen.
  • Aktiviere Schutzfunktionen wie DEP, wenn für eine Browserlücke noch kein Patch existiert.

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