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Internet Explorer hat Sicherheitslücke in JavaScript

Zusammenfassung

Der bulgarische Sicherheitsforscher Georgi Guninski veröffentlichte im Januar 2002 eine Lücke im Internet Explorer, über die JavaScript lokale Dateien lesen und Programme starten konnte. Ursache war eine falsche Interpretation der Funktion GetObject(); betroffen waren der gepatchte IE 6.0 und IE 5.5 SP2 unter Windows 2000. Guninski hatte Microsoft nach eigenen Angaben drei Wochen vorher informiert, ohne Reaktion.

Ideen

  • Eine Skriptfunktion im Browser konnte auf das lokale Dateisystem zugreifen.
  • Nach ausbleibender Herstellerreaktion veröffentlichte der Entdecker die Details.
  • Auch vollständig gepatchte Browser waren betroffen.

Einsichten

  • Veröffentlichung nach Fristablauf erzeugt Druck auf säumige Hersteller.
  • Die Grenze zwischen Webinhalt und lokalem System war bei frühen Browsern durchlässig.

Fakten

  • Die Lücke wurde in der zweiten Dezemberwoche 2001 entdeckt.
  • Guninski empfahl, Active Scripting im Internet Explorer dauerhaft zu deaktivieren.

Referenzen

Kritik

  • Die Meldung gibt Guninskis Angaben wieder, ohne eine Stellungnahme von Microsoft einzuholen.

Empfehlungen

  • Deaktiviere aktive Inhalte für nicht vertrauenswürdige Seiten, wenn ein Browser ungepatchte Lücken hat.
  • Nutze bei bekannten, offenen Browserlücken vorübergehend einen alternativen Browser.

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