IBM kündigt neue Server speziell für Linux an
Zusammenfassung
IBM kündigte im Januar 2002 zwei speziell für Linux konzipierte Server an, darunter einen in Böblingen entwickelten Mainframe, der nur Linux ausführt. Für ihn sollten erstmals keine Kenntnisse klassischer Mainframe-Betriebssysteme wie z/OS nötig sein. Mit der Virtualisierung z/VM sollte er 20 bis mehrere hundert Unix- oder Intel-Server ersetzen.
Ideen
- Linux sollte Mainframes für neue Kundengruppen öffnen.
- Virtualisierung konsolidiert viele kleine Server auf einer großen Maschine.
- Der Verzicht auf z/OS-Wissen senkte die Einstiegshürde.
- Der eServer iSeries für Linux sollte bis zu 15 Server kleiner Firmen zusammenfassen.
Einsichten
- Serverkonsolidierung per Virtualisierung war 2002 schon Geschäftsmodell, lange vor dem Virtualisierungsboom auf x86.
- Linux wurde zum gemeinsamen Nenner vom Kleinserver bis zum Mainframe.
Fakten
- Der Linux-Mainframe wurde im IBM-Labor Böblingen entwickelt.
- Mitgeliefert wurde die Virtualisierungssoftware z/VM.
Referenzen
Kritik
- Die Einsparversprechen stammen von IBM und werden nicht durch Kundenbeispiele belegt.
Empfehlungen
- Rechne bei Konsolidierungsprojekten Lizenz-, Energie- und Personalkosten gemeinsam.
- Prüfe, ob Anwendungen auf der Zielarchitektur wie s390x verfügbar sind.
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