IBM: Linux und Open Source haben die Gesellschaft verändert
Zusammenfassung
Auf der LinuxWorld 2002 in New York erklärte IBM-Manager William M. Zeitler, Linux und Open Source würden das Zeitalter beenden, in dem Hersteller Kunden über proprietäre Plattformen kontrollierten. Als nächste große offene Technologie sah er Grid Computing. Das Internet werde sich von einer Kommunikationsplattform zu einer Plattform für Rechenleistung auf Abruf wandeln.
Ideen
- Offene Plattformen schwächen die Kontrolle einzelner Hersteller über ihre Kunden.
- Grid Computing verbindet Rechenkapazitäten weltweit über das Internet.
- Rechenleistung soll wie ein Versorgungsgut abrufbar werden.
Einsichten
- Die Vision vom Rechnen auf Abruf nahm Cloud Computing vorweg.
- Auch große Hersteller setzten auf Open Source, um Konkurrenten ihre Plattformvorteile zu nehmen.
Fakten
- Zeitler war Senior Vice President der IBM Server Group.
- IBM verband Grid Computing mit dem Konzept „E-Business on demand“.
Referenzen
Kritik
- Die Keynote eines Herstellers verkündet Offenheit, ohne IBMs eigene proprietäre Geschäftsfelder zu erwähnen.
Bemerkungen
- Durchgesetzt hat sich statt Grid Computing das zentral betriebene Cloud Computing, mit neuen Formen der Anbieterbindung.
Empfehlungen
- Achte auch bei Cloud-Diensten auf offene Schnittstellen und Exportmöglichkeiten.
- Bewerte Aussagen über Offenheit danach, welche Teile des Angebots tatsächlich offen sind.
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