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Auch Linux durch Wine anfällig für WMF-Sicherheitsloch

Zusammenfassung

Die WMF-Lücke, über die manipulierte Bilddateien unter Windows Code ausführten, betraf im Januar 2006 auch Wine, Cedega und CrossOver Office. Laut HD Moore, Autor des Proof-of-Concept, war die komplette Metafile-API in Wine nachgebaut, einschließlich des Fehlers. Ausführbar war nicht nur Windows-Code, sondern auch nativer Shellcode, und Marcus Meissner von SUSE lieferte einen Patch.

Ideen

  • Eine originalgetreue Nachbildung einer API übernimmt auch deren Designfehler.
  • Ein eingebettetes Bild in einem Word-Dokument konnte Schadcode auslösen.
  • Kompatibilitätsschichten machen Linux für Windows-Lücken angreifbar.

Einsichten

  • Kompatibilität bedeutet manchmal, Fehler bewusst oder unbewusst mitzukopieren.
  • Die Plattform schützt nicht, wenn die Anwendungsschicht dieselbe Lücke hat.

Fakten

  • Betroffen waren Wine, Cedega und CrossOver Office.
  • Laut F-Secure sah das WMF-Format aus den 1980ern ausführbaren Code in Bildern ausdrücklich vor.

Referenzen

Kritik

  • Die Meldung beruht auf einer weitergegebenen E-Mail und nennt keine betroffenen Wine-Versionen.

Empfehlungen

  • Halte Wine und darauf aufbauende Umgebungen wie Proton ebenso aktuell wie Windows.
  • Öffne Dokumente unbekannter Herkunft auch unter Linux nicht mit Windows-Programmen in Wine.

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