Unisys unterstützt Linux auf Multiprozessor-Servern
Zusammenfassung
Unisys, bis dahin Microsoft-Partner mit Fokus auf Windows, kündigte 2004 Linux-Unterstützung für seine ES7000-Server an. Die Maschinen mit 4 bis 32 Xeon- oder Itanium-2-Prozessoren sollten Red Hat und SUSE mit Kernel 2.6 und dynamischer Partitionierung erhalten. Nach Aussage des COO war es eine schwierige Entscheidung, doch Behörden und Finanzdienstleister wollten die Server nur mit Linux kaufen.
Ideen
- Kundennachfrage zwang einen Windows-Partner, Linux zu unterstützen.
- Dynamische Partitionierung verteilt Prozessoren je nach Last auf Partitionen.
- Unisys wollte die Partitionierungs-APIs für den Linux-Kernel bereitstellen.
Einsichten
- Behörden und Banken machten Linux 2004 zur Kaufbedingung für große Server.
- Herstellerbindungen weichen, wenn Kunden ihre Plattformwahl selbst durchsetzen.
Fakten
- Unterstützt werden sollten die Server-Distributionen von Red Hat und Novell/SUSE.
Referenzen
Kritik
- Die Meldung nennt keinen Zeitplan und bleibt offen, ob die Partitionierungsfunktionen in den offiziellen Kernel gelangten.
Empfehlungen
- Mache Plattformunabhängigkeit bei Hardwarebeschaffungen zur ausdrücklichen Anforderung.
- Prüfe, ob herstellerspezifische Kernel-Erweiterungen im Mainline-Kernel gepflegt werden.
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