Neuer Amiga mit Transmeta-CPU und Linux?
Zusammenfassung
Im August 1999 berichteten die ClieNT Server NEWS, dass Amiga als erster OEM-Kunde der geheimnisvollen Firma Transmeta gelte. Amiga sprach von einer „sehr aufregenden“ CPU für den Amiga MCC, der unter einem abgespeckten Linux laufen und klassische Amiga-Programme ausführen sollte. Über Transmeta war damals kaum mehr bekannt als Linus Torvalds' Antwort „Cool stuff“ und ein Patent, das auf die Emulation beliebiger Befehlssätze hindeutete.
Ideen
- Eine Emulationsschicht in der CPU sollte fremde Befehlssätze ausführen.
- Der neue Amiga sollte Linux als Basis mit Kompatibilität zu alten Amiga-Programmen verbinden.
- Linus Torvalds arbeitete seit 1997 bei Transmeta, ohne Details zu verraten.
- Die Gerüchte stützten sich auf einen Branchendienst und ein veröffentlichtes Patent.
Einsichten
- Geheimhaltung erzeugt Gerüchte, die oft größer sind als das spätere Produkt.
- Plattformen mit treuer Fangemeinde versuchen Neustarts gern über fremde Standardsoftware wie Linux.
Fakten
- Amiga-Chef Jim Collas kündigte erste Geräte für das erste Quartal 2000 an.
- Linus Torvalds arbeitete seit Frühjahr 1997 bei Transmeta.
Referenzen
Kritik
- Die Meldung beruht auf unbestätigten Berichten; beide Firmen schwiegen offiziell.
Bemerkungen
- Transmeta stellte im Januar 2000 den Crusoe-Prozessor vor, der x86-Code per Code Morphing übersetzte; der Amiga MCC erschien nie.
Empfehlungen
- Plane keine Beschaffung auf Basis unbestätigter Produktgerüchte.
- Bewerte Emulationslösungen nach Leistung und Kompatibilität unter realer Last.
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