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BSI warnt vor Sicherheitslücke in 60 Netgear-Modellen

Zusammenfassung

Das BSI warnte im Januar 2017 vor einer Lücke in rund 60 Netgear-Routermodellen, über die Angreifer das Passwort der Weboberfläche auslesen konnten. Ausnutzbar war sie, wenn die Passwortwiederherstellung deaktiviert war und der Angreifer im selben Netz saß oder die Fernverwaltung aktiv war. Das BSI stufte das Risiko mit Stufe 5 ein, ohne klar zu erklären, was das bedeutet.

Ideen

  • Ausgerechnet eine deaktivierte Sicherheitsfunktion öffnete die Lücke.
  • Fernverwaltung macht lokale Lücken aus dem Internet erreichbar.
  • Betroffen waren Kabel-, VDSL- und reine Router gleichermaßen.

Einsichten

  • Standardmäßig deaktivierte Fernwartung ist ein wirksamer Schutz vor Massenangriffen.
  • Risikoskalen helfen nur, wenn ihre Stufen verständlich erklärt sind.

Fakten

  • Betroffen waren rund 60 Netgear-Modelle.
  • Die Fernüberwachung war standardmäßig deaktiviert.

Referenzen

Kritik

  • Die Meldung nennt nur die Modelle ohne Update, keine vollständige Liste der betroffenen Geräte.

Empfehlungen

  • Lass die Fernverwaltung von Routern deaktiviert und nutze bei Bedarf ein VPN.
  • Prüfe nach BSI-Warnungen die Herstellerhinweise zu deinem konkreten Modell.
  • Aktiviere bei Geräten ohne Update die Passwortwiederherstellung, wie Netgear als Workaround rät.

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