Kernel-Maintainer brauchen ein Manifest zum Arbeiten
Zusammenfassung
Intel-Entwickler Daniel Vetter schlug auf der linux.conf.au 2017 ein Manifest für Kernel-Maintainer vor, weil die Maintainer immer stärker belastet sind. Ein einzelner Maintainer skaliere nicht, und dem Kernel fehlten Verantwortliche für viele Codebereiche. Vetter stützte sich auf seine Erfahrungen als Betreuer im Linux-Grafikstack.
Ideen
- Das Wachstum des Kernels überfordert Einzelpersonen als Maintainer.
- Klare Richtlinien sollen beschreiben, was Maintainer sind und tun.
- Die Grafik-Community experimentierte bereits mit neuen Arbeitsweisen.
- Vetter teilte die Verantwortung für seinen Code mit seinem Team: Gruppenbetreuung statt Hierarchie.
Einsichten
- Engpässe in Open-Source-Projekten sind oft menschlich, nicht technisch.
- Geteilte Verantwortung macht ein Projekt robuster gegen Überlastung einzelner.
Fakten
- Vetter stellte den Vorschlag auf der linux.conf.au vor.
- Er arbeitete bei Intel am Grafiktreiber.
Referenzen
Kritik
- Die Meldung nennt die Idee eines Manifests, aber kaum konkrete Inhalte daraus.
Bemerkungen
- Im DRM-Grafikbereich setzte sich ein Gruppenmodell mit vielen Committern durch, etwa im Zweig drm-misc.
Empfehlungen
- Verteile in eigenen Projekten Commit- und Review-Rechte auf mehrere Personen.
- Dokumentiere Erwartungen an Maintainer, damit Aufgaben übertragbar bleiben.
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