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Google veröffentlicht Windows-Sicherheitslücke

Zusammenfassung

Google veröffentlichte Anfang 2015 eine Lücke in Windows 8.1, nachdem Microsoft sie nicht innerhalb von 90 Tagen geschlossen hatte. Über NtApphelpCacheControl konnte ein Benutzer mit eingeschränkten Rechten Administratorrechte erlangen. Googles Experten hatten die Schwachstelle Ende September 2014 gefunden und Microsoft informiert.

Ideen

  • Eine feste Frist zwingt Hersteller, Lücken rechtzeitig zu schließen.
  • Nach Ablauf wird die Lücke unabhängig vom Patchstand veröffentlicht.
  • Die Lücke erlaubte lokale Rechteausweitung.

Einsichten

  • Offenlegungsfristen verschieben Macht von Herstellern zu Forschern und Nutzern.
  • Starre Fristen können Nutzer auch gefährden, wenn der Patch knapp danach kommt.

Fakten

  • Die Lücke betraf NtApphelpCacheControl in Windows 8.1.
  • Entdeckt wurde sie Ende September 2014.
  • Google gründete Project Zero im Juli 2014.
  • Microsoft reagierte zunächst nur mit einem Kommentar und verwies darauf, dass ein Nutzerkonto nötig sei.

Referenzen

Kritik

  • Die Meldung diskutiert nicht, ob die starre 90-Tage-Frist in diesem Fall Nutzer gefährdet hat.

Bemerkungen

  • Googles Project Zero hält bis heute an der 90-Tage-Frist fest, ergänzt um eine kurze Nachfrist.

Empfehlungen

  • Plane Patchprozesse so, dass Updates innerhalb weniger Tage nach Veröffentlichung eingespielt werden.
  • Beobachte Veröffentlichungen von Project Zero und ähnlichen Teams für eingesetzte Produkte.

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