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OpenVPN setzt IPv6 vollständig um

Zusammenfassung

OpenVPN 2.3.0 erschien im Januar 2013 mit vollständiger IPv6-Unterstützung, wie Entwickler Gert Doering ankündigte. Ein schwerer Fehler in der letzten Betaversion hatte die Veröffentlichung um wenige Tage verzögert. Neu war auch die optionale Nutzung von PolarSSL, die die niederländische Regierung bereits seit 2011 als OpenVPN-NL einsetzte.

Ideen

  • VPN-Software muss beide IP-Protokolle innen wie außen beherrschen.
  • Eine alternative Kryptobibliothek reduziert die Abhängigkeit von OpenSSL.
  • Ein kurz vor Release gefundener Fehler verschob die Veröffentlichung.

Einsichten

  • Behörden setzen auf freie VPN-Software, wenn sie deren Code prüfen können.
  • Späte Verschiebungen wegen Fehlern sind besser als fehlerhafte Releases.

Fakten

  • Die Veröffentlichung kündigte Gert Doering an.
  • OpenVPN 2.3.0 überarbeitete auch die Plugin-API, etwa für X.509-Zertifikate als Plugins.

Referenzen

Kritik

  • Die Meldung nennt keine Details zu Konfiguration oder Einschränkungen der IPv6-Unterstützung.

Bemerkungen

  • PolarSSL heißt seit 2015 Mbed TLS.

Empfehlungen

  • Konfiguriere VPNs dual-stack, damit kein IPv6-Verkehr am Tunnel vorbei läuft.
  • Prüfe für neue Installationen WireGuard als schlankere Alternative zu OpenVPN.

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