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Wi-Fi 7-Router enttäuschen bisher

Zusammenfassung

Das Magazin Rtings fand 2026 unter 25 getesteten Wi-Fi-7-Routern keinen, der den Standard zufriedenstellend umsetzte. Vor allem die Multi-Link Operation (MLO) wurde vernachlässigt: Kein Modell nutzte echtes simultanes MLO, nur eines unterstützte EMLSR als Rückfallebene. Zudem verwirren Hersteller mit Bezeichnungen wie „Wifi“ ohne Bindestrich, die nicht der Zertifizierung der Wi-Fi Alliance unterliegen.

Ideen

  • MLO soll mehrere Frequenzbänder gleichzeitig für eine Verbindung nutzen.
  • Statt simultan zu senden, wechselten sich die Geräte bei der Übertragung ab.
  • Die Koordination mehrerer Geräte per STR-MLMR fehlte überall.
  • Nur „Wi-Fi Certified 7“ garantiert eine geprüfte Umsetzung.

Einsichten

  • Neue Standards werden oft vermarktet, bevor ihre Kernfunktionen umgesetzt sind.
  • Zertifizierungslogos sind aussagekräftiger als Versionsnummern im Produktnamen.

Fakten

  • Rtings analysierte den Funkverkehr mit Wireshark.
  • Getestet wurden Geräte von TP-Link, Netgear, Asus, Unifi und Eero.

Referenzen

Kritik

  • Der Test betrachtet nur Router; wie stark fehlende Client-Unterstützung das Ergebnis prägt, bleibt offen.

Empfehlungen

  • Kaufe Wi-Fi 7 nur, wenn Router und Clients die benötigten MLO-Funktionen nachweislich unterstützen.
  • Achte auf das Logo „Wi-Fi Certified 7“ statt auf Marketingbegriffe.

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