Einen mobilen Raspberry-Pi-Computer selbst bauen
Zusammenfassung
Ende 2012 stellte ein Blogbeitrag den Pi-to-Go vor, einen selbst gebauten mobilen Rechner auf Basis des Raspberry Pi. In einem 3D-gedruckten Gehäuse steckten ein kleines LCD, ein Akku für rund zehn Stunden und eine 64-GB-SSD. Der Raspberry Pi selbst kostete damals 35 US-Dollar und war erst wenige Monate auf dem Markt.
Was ist der Raspberry Pi?
Der Raspberry Pi ist ein Einplatinencomputer im Format einer Kreditkarte. Die Raspberry Pi Foundation entwickelte ihn, damit Schüler wieder lernen, wie Computer funktionieren und wie man sie programmiert. Im Februar 2012 kam das Modell B für 35 US-Dollar auf den Markt, mit Linux als Betriebssystem, HDMI, USB und frei programmierbaren Anschlüssen für eigene Elektronik.
Bastler griffen sofort zu. Der Pi war günstig genug, um ihn fest in Projekte einzubauen, und leistungsfähig genug für einen kleinen Desktop, einen Medienplayer oder einen Server.
Was der Pi-to-Go zeigte
Der Pi-to-Go machte aus der nackten Platine ein tragbares Gerät. Zu Platine, Bildschirm, Akku und SSD kam ein Gehäuse aus dem 3D-Drucker. Genau diese Kombination war 2012 neu: günstige Rechner, günstige Komponenten und eigene Gehäuse machten Geräte möglich, die vorher nur Hersteller bauen konnten.
Der Beitrag verstand sich ausdrücklich als Herausforderung an die Leser, das Gerät selbst nachzubauen.
Warum das heute noch interessant ist
Mobile Eigenbauten mit dem Pi sind bis heute beliebt, von Retro-Spielkonsolen bis zu Cyberdecks. Der Pi selbst hat sich vom Lerncomputer zu einem Standardbaustein für Industrie, Heimautomation und Funkprojekte entwickelt. Auch der SSTV-Empfänger dieses Blogs läuft auf einem Raspberry Pi.
Ideen
- Ein günstiger Einplatinencomputer wird mit Zubehör zum tragbaren Rechner.
- 3D-Druck macht eigene Gehäuse für Einzelstücke möglich.
- Bildschirm, Akku und SSD lassen sich aus Standardteilen kombinieren.
Einsichten
- Günstige Hardware senkt die Hürde, eigene Geräte zu entwerfen.
- Ein Lerncomputer wurde zum Baustein für unzählige Bastel- und Profiprojekte.
Fakten
- Der Pi-to-Go hatte ein Mini-LCD, einen Akku für etwa zehn Stunden und eine 64-GB-SSD.
- Das Gehäuse kam aus dem 3D-Drucker.
Referenzen
Bemerkungen
- Mobile Pi-Eigenbauten werden heute oft als Cyberdeck bezeichnet und sind eine eigene Bastelszene.
Empfehlungen
- Plane bei mobilen Pi-Projekten Stromversorgung und Kühlung zuerst, sie begrenzen die Laufzeit stärker als der Akku allein.
- Nutze für Gehäuse fertige 3D-Modelle aus der Community als Ausgangspunkt.
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