Neue Funktionen, bekannte Sicherheitslücke
Zusammenfassung
ICQ 7.4 erschien im Januar 2011 mit verbessertem Chatverlauf, besserer Facebook-Anbindung und Benachrichtigungen über neue Mails bei Gmail, Yahoo und Mail.ru. Nutzer konnten schneller zwischen Chat, SMS, Sprach- und Videoanruf wechseln. Eine bekannte Sicherheitslücke in der Autoupdate-Funktion hatten die Entwickler jedoch nicht beseitigt.
Ideen
- Messenger bündelten Nachrichten aus vielen Diensten an einem Ort.
- Neue Funktionen kamen vor der Behebung bekannter Sicherheitsprobleme.
- Die Autoupdate-Funktion selbst war Angriffsweg.
- Die Update-Funktion ließ sich nicht abschalten.
Einsichten
- Ein unsicherer Update-Mechanismus gefährdet genau die Nutzer, die ihn arglos verwenden.
- Funktionsreleases ohne Sicherheitskorrekturen zeigen falsche Prioritäten.
Fakten
- Die Version erschien für Windows.
- Die Lücke in der Autoupdate-Funktion war bereits bekannt.
- Als Alternativen nannte Golem Multimessenger wie Miranda, Pidgin und Trillian.
Referenzen
Kritik
- Die Meldung erklärt nicht, wie das Kapern der Update-Funktion technisch funktioniert.
Empfehlungen
- Nutze Software nur, wenn ihre Updates signiert und über gesicherte Verbindungen verteilt werden.
- Setze bei Messengern auf offene Protokolle mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.
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