Linux-Kernel-Entwickler Cox zieht sich für ein Jahr zurück
Zusammenfassung
Alan Cox kündigte 2003 auf der Kernel-Mailingliste an, sich ab September für ein Jahr aus der Linux-Entwicklung zurückzuziehen. Sein Arbeitgeber Red Hat stellte ihn für ein MBA-Studium frei, nebenbei wollte er sein Walisisch verbessern. Cox, oft als zweitwichtigster Kernel-Entwickler bezeichnet, benannte Nachfolger für seine Bereiche und sah sich angesichts der gewachsenen Gemeinschaft nicht mehr als „entscheidendes Rädchen“.
Ideen
- Ein zentraler Entwickler übergab seine Zuständigkeiten geordnet vor einer Pause.
- Die Kernel-Gemeinschaft war groß genug, um den Ausfall einer Schlüsselperson aufzufangen.
- Ein Arbeitgeber gewährte einem Kernel-Entwickler ein Jahr Freistellung.
Einsichten
- Ein Projekt ist reif, wenn es nicht mehr von einzelnen Personen abhängt.
- Geordnete Übergaben sind ein Zeichen gesunder Open-Source-Strukturen.
Fakten
- Cox arbeitete damals für Red Hat.
- Die Pause sollte im September 2003 beginnen und ein Jahr dauern.
Referenzen
Kritik
- Die Meldung nennt nicht, welche Bereiche Cox verantwortete und wer sie übernahm.
Empfehlungen
- Dokumentiere Zuständigkeiten so, dass sie bei Abwesenheit übergeben werden können.
- Prüfe bei kritischen Open-Source-Komponenten, wie viele aktive Maintainer es gibt.
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