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Neue Linux-Kernel bringen Performance-Verbesserungen

Zusammenfassung

Die Kernel 3.0.39 und 3.2.25 brachten 2012 erstmals gezielt Performance-Optimierungen in Stable- und Longterm-Zweige. Mel Gorman und Greg Kroah-Hartman hatten die Regeln so erweitert, dass auch Änderungen erlaubt sind, die wichtige Leistungs- oder Interaktivitätsprobleme beheben. Typische Systeme sollten kaum schneller werden, auf einem SGI-UV-System mit 640 Kernen stieg der Durchsatz beim Schreiben in tmpfs aber von 300 auf 430 MByte/s.

Ideen

  • Stable-Kernel nahmen bisher nur Fehlerkorrekturen auf.
  • Performance-Patches bergen höheres Risiko für neue Fehler.
  • Jede Änderung muss zuerst im Hauptzweig angekommen sein.
  • Gorman stellte die Änderungen vorab zur Begutachtung auf die Mailingliste.

Einsichten

  • Regeln für stabile Zweige wägen ständig Sicherheit gegen Nutzen ab.
  • Große Systeme profitieren von Optimierungen, die auf normalen Rechnern nicht messbar sind.

Fakten

  • Die Regeländerung erfolgte während der Entwicklung von Linux 3.5.
  • Auf dem SGI-UV-System schrieben 120 Threads parallel in tmpfs.

Referenzen

Kritik

  • Die Meldung nennt die Messwerte nur für ein Spezialsystem; für übliche Server fehlen Zahlen.

Empfehlungen

  • Beobachte bei Stable-Updates, ob auch Performance-Änderungen enthalten sind, und teste sie.
  • Miss Leistungsverbesserungen auf deiner eigenen Hardware und Last.

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