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AMD stellt Flash-Speicher mit Sicherheitsfunktionen vor

Zusammenfassung

AMD stellte im Januar 2003 den Flash-Speicher Am29PDL640G mit 64 Megabit und mehrstufigen Sicherheitsfunktionen vor, darunter ein 64-Bit-Passwortschutz. Er war für Mobiltelefone und Set-Top-Boxen gedacht und sollte verhindern, dass Hacker auf Kosten anderer telefonieren oder Pay-TV raubkopieren. Zudem sollte der Chip die Akkulaufzeit verlängern.

Ideen

  • Sicherheitsfunktionen wandern in den Speicherbaustein selbst.
  • Ein Passwortschutz auf Chipebene soll geschützte Bereiche vor Auslesen bewahren.
  • Hersteller schützen damit vor allem ihr eigenes Geschäftsmodell.

Einsichten

  • Hardware-Sicherheit dient oft dem Schutz von Anbietern vor Nutzern, nicht umgekehrt.
  • Eingebaute Schutzmechanismen sind nur so stark wie ihre schwächste Umsetzung.

Fakten

  • Der Chip hatte eine Kapazität von 64 Megabit.
  • Er enthielt unter anderem einen 64-Bit-Passwortschutz.
  • Bei Abnahme von 10.000 Stück kostete der Chip 9,75 US-Dollar.

Referenzen

Kritik

  • Die Meldung gibt nur Herstellerzitate wieder, ohne die Wirksamkeit des Schutzes zu prüfen.

Bemerkungen

  • AMD legte sein Flash-Geschäft 2003 mit dem von Fujitsu in ein Gemeinschaftsunternehmen zusammen, das später als Spansion firmierte.

Empfehlungen

  • Bewerte Hardware-Sicherheitsfunktionen danach, wen sie schützen und wer die Schlüssel hält.
  • Verlasse dich nicht allein auf Chip-Passwörter, sondern verschlüssele sensible Daten zusätzlich.

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