Speicherchip-Produktion gedrosselt
Zusammenfassung
Japanische Hersteller wie Hitachi, Toshiba, Fujitsu und Mitsubishi drosselten im Januar 1998 ihre Investitionen in neue Speicherchipfabriken. Wegen stark gefallener RAM-Preise warfen die Fabriken nicht mehr genug Gewinn ab. Durch künstliche Verknappung sollten die Preise wieder steigen.
Ideen
- Überkapazitäten lassen die Preise für Speicherchips einbrechen.
- Hersteller reagieren mit weniger Investitionen und knapperem Angebot.
- Speicherpreise schwanken stärker als die meisten anderen Hardwarepreise.
Einsichten
- Der DRAM-Markt folgt einem wiederkehrenden Zyklus aus Überangebot und Verknappung.
- Wenige große Hersteller können Preise über ihre Produktionsmenge steuern.
Fakten
- Zu den genannten Herstellern gehörten Hitachi, Toshiba, Fujitsu und Mitsubishi.
- Grund war der starke Einbruch der RAM-Preise.
Referenzen
Kritik
- Die Meldung nennt weder Preise noch Mengen, sodass sich das Ausmaß des Einbruchs nicht einschätzen lässt.
Empfehlungen
- Kaufe Arbeitsspeicher antizyklisch, wenn die Preise niedrig sind.
- Plane bei Serverbeschaffungen mit schwankenden Speicherpreisen.
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