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Streit um Linux-Warenzeichen beigelegt

Zusammenfassung

Der Streit um das Warenzeichen „Linux“ endete 1997 mit einer außergerichtlichen Einigung, die die Marke an Linus Torvalds übertrug. William R. Della Croce hatte sie im September 1995 auf sich eintragen lassen, obwohl Linux da schon verbreitet war, und mehrere Distributoren verklagt. Torvalds, Linux International und Firmen wie Digital Equipment klagten dagegen.

Ideen

  • Ein Außenstehender ließ einen verbreiteten Projektnamen als Marke eintragen und forderte Nutzungsrechte ein.
  • Die Gemeinschaft wehrte sich gemeinsam mit Unternehmen vor Gericht.
  • Die Einigung legte die Marke in die Hände des Projektgründers.

Einsichten

  • Freie Software schützt den Code über die Lizenz, den Namen aber nur über das Markenrecht.
  • Unbeanspruchte Projektnamen laden zu Trittbrettfahrern ein.

Fakten

  • Neben Torvalds klagten Linux International und mehrere Firmen, darunter Digital Equipment.

Referenzen

Kritik

  • Die Meldung kann den Inhalt der Einigung nicht nennen; offen bleibt, ob Zahlungen oder Auflagen vereinbart wurden.

Bemerkungen

  • Die Marke wird heute über das Linux Mark Institute verwaltet, das Unterlizenzen für die Nutzung des Namens vergibt.

Empfehlungen

  • Sichere den Namen eines Open-Source-Projekts früh als Marke oder über eine Stiftung ab.
  • Prüfe vor der Wahl eines Projektnamens bestehende Markeneintragungen.

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