Neue chinesische x86-CPU in Entwicklung
Zusammenfassung
Die Golem-Kurzmeldungen vom 5. Januar 2022 berichteten, dass der chinesische Hersteller Zhaoxin für 2022 neue x86-Prozessoren für Desktop und Server plante, ohne Details zu nennen. Aktueller Stand war etwa der KX-U6780A mit acht Kernen und 16-nm-Fertigung. Weitere Themen waren ein VA-API-Backend für Nvidias NVDEC unter Linux und ein AR-Chip von Qualcomm für Microsoft.
Ideen
- China entwickelt eigene x86-Prozessoren, um unabhängiger von US-Herstellern zu werden.
- Ein freies VA-API-Backend soll hardwarebeschleunigtes Video in Firefox mit Nvidia-Treiber ermöglichen.
- Nvidia unterstützte das bisher genutzte VDPAU-Backend nicht mehr.
Einsichten
- Technologische Souveränität treibt Staaten zu eigenen Prozessorentwicklungen.
- Lücken in Herstellertreibern schließen oft einzelne unabhängige Entwickler.
Fakten
- Der Zhaoxin KX-U6780A hat acht Kerne und wird in 16 nm gefertigt.
- Das neue VA-API-Backend nutzt Nvidias Schnittstelle NVDEC.
Referenzen
Kritik
- Als Sammelmeldung liefert der Text zu keinem Thema mehr als eine Ankündigung ohne Details.
Empfehlungen
- Prüfe unter Linux mit vainfo, ob Videobeschleunigung für deine Grafikkarte aktiv ist.
- Bewerte neue Prozessoranbieter nach Treiber- und Firmwareunterstützung unter Linux.
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