Linux-Kernel 2.6.33-rc5 freigegeben
Zusammenfassung
Der fünfte Release Candidate von Linux 2.6.33 brachte im Januar 2010 einen Treiber für DVB-Karten mit dem verbreiteten Mantis-Chipsatz in den Hauptzweig. Der Intel-Grafiktreiber erhielt Unterstützung für eingebettete DisplayPorts, dazu kamen Korrekturen an Radeon-KMS, XFS und eCryptfs. Zuvor hatten es laut Meldung auch Nouveau, DRBD und Ceph in den Kernel geschafft, während Btrfs weiter als experimentell galt.
Ideen
- Treiber für verbreitete TV-Karten wandern aus Zusatzpaketen in den Kernel.
- Release Candidates bringen nur noch gezielte Treiber und Fehlerkorrekturen.
- Replikation und verteilte Dateisysteme wurden Teil des Standardkernels.
Einsichten
- Mainline-Treiber ersparen Anwendern das Nachbauen externer Module nach jedem Kernel-Update.
- 2010 bereitete der Kernel mit DRBD und Ceph den Boden für verteilte Speicherlösungen.
Fakten
- Linux 2.6.33 war für Anfang März 2010 angekündigt.
- Btrfs galt weiterhin als experimentell.
- Neu war auch der Treiber rt2800pci für WLAN-Karten mit Ralink-Chipsätzen.
Referenzen
Kritik
- Die Aufzählung vermischt Neuerungen aus verschiedenen Entwicklungsphasen, ohne sie zu gewichten.
Empfehlungen
- Bevorzuge TV- und Capture-Hardware mit Treibern im Mainline-Kernel.
- Setze für Replikation oder verteilten Speicher auf die im Kernel gepflegten Komponenten.
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