bk99.de entertain the web since 1997

Linux-Kernel 2.6.33-rc5 freigegeben

Zusammenfassung

Der fünfte Release Candidate von Linux 2.6.33 brachte im Januar 2010 einen Treiber für DVB-Karten mit dem verbreiteten Mantis-Chipsatz in den Hauptzweig. Der Intel-Grafiktreiber erhielt Unterstützung für eingebettete DisplayPorts, dazu kamen Korrekturen an Radeon-KMS, XFS und eCryptfs. Zuvor hatten es laut Meldung auch Nouveau, DRBD und Ceph in den Kernel geschafft, während Btrfs weiter als experimentell galt.

Ideen

  • Treiber für verbreitete TV-Karten wandern aus Zusatzpaketen in den Kernel.
  • Release Candidates bringen nur noch gezielte Treiber und Fehlerkorrekturen.
  • Replikation und verteilte Dateisysteme wurden Teil des Standardkernels.

Einsichten

  • Mainline-Treiber ersparen Anwendern das Nachbauen externer Module nach jedem Kernel-Update.
  • 2010 bereitete der Kernel mit DRBD und Ceph den Boden für verteilte Speicherlösungen.

Fakten

  • Linux 2.6.33 war für Anfang März 2010 angekündigt.
  • Btrfs galt weiterhin als experimentell.
  • Neu war auch der Treiber rt2800pci für WLAN-Karten mit Ralink-Chipsätzen.

Referenzen

Kritik

  • Die Aufzählung vermischt Neuerungen aus verschiedenen Entwicklungsphasen, ohne sie zu gewichten.

Empfehlungen

  • Bevorzuge TV- und Capture-Hardware mit Treibern im Mainline-Kernel.
  • Setze für Replikation oder verteilten Speicher auf die im Kernel gepflegten Komponenten.

Originalartikel lesen →

Im Webarchiv suchen