Netzwerk-Backup Bacula 2.0 mit Verschlüsselung
Zusammenfassung
Die freie Netzwerk-Backup-Software Bacula erschien im Januar 2007 in Version 2.0 und konnte Daten nun verschlüsselt auf Volumes speichern. Neu waren außerdem die Migration von Jobs zwischen Volumes, schnellere Wiederherstellung von Festplatte, bessere Unterstützung für Wechseldatenträger und die Weboberfläche BWeb. Skripte ließen sich vor und nach Jobs auf Server und Client starten.
Ideen
- Bacula ist eine Sammlung von Programmen für zentrale Sicherungen im Netz.
- Verschlüsselung auf den Volumes schützt Backups auf fremden Medien.
- Skripte vor und nach Jobs erlauben etwa konsistente Datenbank-Dumps.
- Weitere Komponenten wie der Director wurden auf Windows portiert.
Einsichten
- Backups ohne Verschlüsselung verlagern das Datenschutzrisiko auf die Speichermedien.
- Vor- und Nachbereitung von Jobs ist oft wichtiger als die Kopie selbst.
Fakten
- Bacula 2.0 brachte die Weboberfläche BWeb.
- Jobs und Volumes ließen sich zeitweise deaktivieren.
- Bacula steht unter einer erweiterten Fassung der GPL.
Referenzen
Kritik
- Die Meldung beschreibt Funktionen, sagt aber nichts über Schlüsselverwaltung und Wiederherstellung verschlüsselter Backups.
Bemerkungen
- 2010 entstand aus Bacula der Fork Bareos, der heute ebenfalls verbreitet ist.
Empfehlungen
- Verschlüssele Backups und bewahre die Schlüssel getrennt und selbst gesichert auf.
- Nutze Pre-Job-Skripte für konsistente Datenbanksicherungen.
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